12.Feb

Das kleine Einmaleins zum Umgang mit Modellmotoren

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Ein Modellmotor wie er bei RC-Cars zur Anwendung kommt ist ein Meisterwerk der modernen Fertigungstechnik. Im Verhältnis zur Größe entwickeln diese Motoren eine schier unglaubliche Leistung, wobei man genau diesen Punkt beim Umgang mit den Motoren immer im Hinterkopf behalten sollte. Zum Vergleich: Ein normaler PKW-Motor mit 1,6L Hubraum und 115 PS entwickelt pro ccm eine Leistung von 0,0718 PS – ein Modellmotor mit 3,5ccm und 2,2 PS dagegen 0,63 PS pro ccm, was in etwa knapp dem neunfachen des PKW-Motors entspricht. Wichtig dabei ist auch, dass der Modellmotor zum Entwickeln dieser im Verhältnis gigantischen Leistung sehr hohe Drehzahlen im Bereich von bis zu 45.000 U/Min benötigt, was naturgemäß sehr hohe Belastungen für alle Teile des Motors bedeutet und extreme Anforderungen an die Schmierung stellt. Demzufolge dürfte klar sein, dass ein solcher Motor mit großer Sorgfalt behandelt und betrieben werden sollte und regelmäßig gewartet und kontrolliert werden muss. Glühkerzen, Pleuel und Lager sind daher in gewissem Sinne Verschleißteile, die in bestimmten Intervallen zur Vermeidung von Schäden getauscht werden müssen. Ziehen Sie im Bedarfsfall einen Fachmann hinzu, denn eine regelmäßige Wartung sichert die optimale Funktion des Motors und trägt dazu bei, dass kapitale und demzufolge kostenintensive Motorschäden vermieden werden. Bedenken Sie bitte auch stets den folgenden Sachverhalt:
Rennmotoren für Modellfahrzeuge sind am Limit des Machbaren konstruierte und gefertigte Maschinen, die naturgemäß deutlich kürzeren Wartungs- und Lebenszyklen unterworfen sind als Motoren normaler PKWs oder Motorroller.

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12.02.2011 von admin Zurück

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