17.Apr

1. Lauf zum Weser Ems Cup beim WOP in Bad Oeynhausen

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Der 09. bis 10 April 2011 stand für viele Fahrer des ersten Weser Ems Cup in Bad Oeynhausen fest im Kalender. Nur dieses Wochenende sollte nicht so ablaufen wie jedes Andere: Vorab es sollte interessant werden, schon allein die Tatsache, dass die Starterliste mit vielen guten Fahrern besetzt war. Insgesamt 123 Fahrer davon 38 Truggy und 85 Buggy waren zu diesem Event angereist, um ihre Rennboliden über die Strecke zu jagen.

Nachdem das in der Ausschreibung festgelegte Reifenreglement des WEC-Cup 2011 nicht eingehalten werden konnte, entschied sich der Veranstalter mit der Rennleitung zusammen, folgende Reifen für dieses Wochenende zuzulassen: Kamikaze SuperSoft plus Soft und den Tourex X300 Medium vom Vorjahr. Als diese Ungereimtheiten geklärt waren, konnte das Rennwochenende endlich beginnen. Bei strahlendem Sonnenschein fingen am Samstag die 3 Trainingsläufe pro Gruppe á 8 Minuten pünktlich um 11 Uhr an und der erste Vorlauf á 5 Minuten konnten nach einer kurzen Fahrerbesprechung um 16.30 Uhr starten. Es war ein langer Tag nach dem aufregendem Vormittag und somit waren die meisten Jungs doch froh das sich alles zum Guten wendete. Als nun der 1. Vorlauf für alle durch war, fing im Fahrerlager der Smalltalk und das wilde Schrauben an, jeder hatte was zu Erzählen und zu verbessern, Erfahrungen und Tip´s wurden ausgetauscht um das richtige Setup zu finden. Frisch gestärkt und gut Gelaunt trafen Sonntagmorgen alle Fahrer um 8 Uhr an der Strecke ein: The Final-Day! Aber bevor die Finalläufe beginnen konnten mussten noch zwei Vorläufe bestritten werden um die Startposition für die Finalläufe fest zulegen. Es dauerte bis zum Mittag mit den Vorläufen, nun stand eine halbstündige Pause die jeder Fahrer nutzte um sich zu Stärken und um noch ein wenig am Setup zufeilen. Nach ruhigen 30 Minuten ohne Motorenlärm sollten nun die Finale starten. Die Buggyfahrer mussten beginnen mit dem 64tel Finale, die Jungs beim Truggy mussten sich ein wenig Gedulden. Aufgrund der geringen Starterzahl in der Klasse OR8T brauchten diese Fahrer erst im Halbfinale an den Start zugehen. Alle Halbfinale wurden in beiden Klassen heiß umkämpft, es waren jeweils spannende 15 Minuten. Die Finale beider Klassen wurden mit 30 Minuten angesetzt und es durften als erstes die Truggys an den Start gehen.

RMV-Deutschland

Truggy PRO

Ergebnis/Result
Pos.Fahrer/DriverLa./Con.Auto/CarMotor/EngineReifen/TyresR.Zeit/Time
1.
Willi Neuwirt
LRPLRPKamikaze4530:08.037
2.Manfred BlumKamikaze4530:18.824
3.Sven FrömmerO´DonnellKamikaze4530:28.557
4.Mirco KloppenburgKamikaze4430:02.220
5.Holger Kruzikk.A.k.A.Kamikaze4330:07.663
6.Johann TeuwsenKamikaze4230:13.221
7.
Uwe Janssen
k.A.k.A.Kamikaze4230:27.450
8.
Christian Dickmann
k.A.k.A.Kamikaze4130:23.131
9.
Jan Westerhelweg
k.A.k.A.Kamikaze3525:14.197
10.
Gunnar Leiweke
k.A.k.A.Kamikaze3122:10.320

Bei guter Laune konnte nun auch noch das Finale der Buggy gestartet werden. Direkt in der ersten Runde setzten sich drei Mugenfahrer vom Rest des Feldes ab und machten das Rennen unter sich aus. Abdullah Kilic und Maik Wiesweg lieferten sich nahe zu 29 Minuten lang einen heißen Kampf um den ersten Platz , aber der auf der Lauer liegende Drittplatzierte Daniel Reckward schaute sich das Treiben da vorne in aller Ruhe an! Durch die bessere Tankstrategie von Daniels Boxencrew konnte der sich in den letzten Minuten noch auf den ersten Platz vorfahren und diesen bis ins Ziel behaupten. Nach 30 Minuten sah das Ergebnis wie folgt aus:

RMV-Deutschland

Buggy PRO

Ergebnis/Result
Pos.Fahrer/DriverLa./Con.Auto/CarMotor/EngineReifen/TyresR.Zeit/Time
1Daniel Reckward4730:04.252
2.Abdullah Kilic4730:14.194
3.Maik Wiesweg4730:16.606
4.Christian BesslerLosi4630:11.168
5.Andreas KochLRPLRPKamikaze4530:20.044
6.Andreas Götting4430:21.066
7.
Jürgen Schlüter-Rosin
Kamikaze443030.580
8.
Christian Röhrmann
O´DonnellO´Donnell4330:09191
9.
Sven Pilotto
4330:40.329
10.
Ralf Bohnenberger
Hobao
OSKamikaze4229:21.101

Gratulation an alle Finalteilnehmer und Gewinner. Das Team vom WOP hat die Lehmstrecke über den Winter hinaus gut präpariert, sodass wir sie in einem sehr guten  Zustand vor finden durften. Es war ein schönes und gelungenes Wochenende, das WOP Team hat einen hervorragenden Job gemacht, die Strecke war einfach Klasse und hat Spaß gemacht, es herrschte das ganze Wochenende eine ausgelassene Stimmung und es wurde viel Gelacht.

Quelle … Rennbericht: Christian Schäpers sowie auch Rennbilder: Antonia Velazquez

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17.04.2011 von admin Zurück

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