05.Jul

1. Lauf zur Deutschen Meisterschaft 1:8 Truggy in Welden

0

Vom 01.07 bis 03.07.2011 trafen sich 64 Teilnehmer um den ersten Lauf zur Deutschen Meisterschaft in der Klasse ORT (Truggy) in Welden auszufahren. Am Freitag fand das Gruppentraining bei sehr durchwachsenem Wetter statt. Von herrlichem Sonnenschein bis starkem Regen wurde einem am Freitag alles geboten. Nach heftigen Regenschauern und einer kurzen Unterbrechung inklusive Trocknungsarbeiten der Strecke seitens des MC Welden, konnten die Trainingsläufe wie geplant ausgefahren werden. Am Samsatg gab es dann noch 3 Trainingssessions und vier von fünf Vorläufen. Das die Weldener Strecke es in sich hat, mussten schnell einige Teilnehmer anhand Ihrer Platzierung feststellen. Schnell und fehlerfrei waren nur die Top 15, während das restliche Fahrerfeld mit dem Supersprung und Infield kämpfte. Einmal nicht aufgepasst und man lag auf dem Dach und verlor wertvolle Zeit. Der Samstag sollte dann auch noch etwas Regen bereit halten, was aber der Strecke bzw. die im Regen erzielten Ergebnisse kein Abbruch tat. Bei Regen hatten sich aufgrund der Streckengegebenheiten die Zeiten nur minimal verschlechtert.

Am Sonntag dann wurde in aller früh der fünfte und letzte Vorlauf ausgefahren und die Platzierungen für die Finalläufe damit festgelegt. Bei 15 °C fanden nach einer kurzen Pause die kleineren Finalläufe statt. Diese waren teilweise von nicht vorhersehbaren Defekten geprägt, so das sicher geglaubte Aufsteiger das nachsehen hatten und ausschieden. Da flogen Mitnehmer Pins oder Kugellager von den Autos, wo jeder sich fragte, wie kann so was passieren? Es gab spannende Zweikämpfe zu sehen, wobei es so gut wie immer sehr fair zuging. Nicht zu Letzt war das eine Folge von unserem Rennleiter, der wachsam, aber auch mit Humor die Teilnehmer in die richtige Richtung lenkte.

Im Finale 40+ gab es ein Drama und gleichzeitig super Leistung zu sehen. Stefan Petrich hatte gleich zu beginn Pech und wurde bis auf den letzten Platz durchgereicht. Im Verlauf des Finales konnte er jedoch Runde für Runde Platzierungen gut machen, so dass ihm zum 1. Platz kurz vor Schluss nur noch ca. 8 Sekunden fehlten. Der Führende Matthias Reckward gab seinem Mugen powered by RB die Sporen, so das er das Feld bis kurz vor Schluss anführte und dominierte. Wer sollte gewinnen? Das war die Frage. Petrich oder Reckward, ersterer kam mit ca. 0,9 Sekunden schnelleren Rundenzeiten mit Meilenstiefeln an den führenden ran, wobei der Matthias eine bessere Tankstrategie hatte und einmal weniger raus zum tanken musste. Es war Spannung in der Luft und so konnte man den Krimi live auf der Strecke und dem Monitor beobachten. Keine 5 Minuten vor Schluss dann die plötzliche Kehrtwende. Matthias hatte sich beim Sprung hinter dem Bazidrom verschätz und den Wagen im Zaun gelandet. Das Aus für ihn. Letztlich konnte so der Stefan mit seinem TLR powered by RB ohne weiter Druck machen zu müssen den Rest des Feldes hinter sich lassen und das 40 + Finale gewinnen. An dieser Stelle, herzlichen Glückwunsch.

Ebenso spannend verlief das Finale der schnellen Jungs! Anhand der Ergebnisliste ist leicht zu erkennen, wie knapp es in Wirklichkeit war. Die Rangfolge änderte sich ständig und bei dem Kampf um Platz 1 wurde Reifen an Reifen gefahren. Keiner der ersten 3 verschenkte was und fuhr am absoluten Limit. So kam es das die Entscheidung um Platz eins erst ganz knapp vor Schluss viel. Zuvor hatten wir viele Wechsel der Positionen durch Tankstops und leichteren Fehlern der ersten 3 gesehen. Mal war es Carsten Keller, mal Daniel Reckward und mal war es Markus Eirenschmalz der an erster Stelle fuhr. Letztlich konnte der Daniel sich kurz vor Schluss einen kleinen Vorsprung verschaffen, den er jedoch beim Ausweichen auf dem Table im Netz hängend wieder einbüßte. Carsten Keller konnte seine Chance nutzen und die erste Platzierung bis zum Schluss verteidigen, obwohl der Daniel bis zum Schluss alles gab um den Abstand zu verkürzen. Als absolute Überraschung des Finales ist hier der Max Stölzle zu erwähnen, der seinen Mugen mit recht hartem, aber schnellen Fahrstyle auf Platz 6 bewegen konnte. Ein junger Nachwuchsfahrer (14 Jahre) der seit 2 Jahren im MC Welden fährt und bei der ersten DM Teilnahme gleich so abräumt ist schon klasse.

Abschließend bleibt festzustellen das es rundum eine gelungene Veranstaltung war, die sehr viel Spass gemacht hat, obwohl das Wetter nicht immer so mit spielte. Dies ist sicher der Arbeit des MC Welden, die uns immer mit Köstlichkeiten versorgten, die Strecke putzten und dem guten Zeitnehmer-, Rennleiter- und Sprecherteam zu verdanken. Jetzt heißt es warten bis Ende Juli, dann geht die Spannung wieder los und der Deutsche Meister 2011 in der Klasse ORT wird abschließend in Bischofsheim ausgefahren.

RMV-Deutschland

1. Lauf zur Truggy DM 2011 in Welden

Ergebnis/Result
Pos.Fahrer/DriverLa./Con.Auto/CarMotor/EngineReifen/TyresR.Zeit/Time
1.Carsten KellerTLRLRPAKA5940:20.840
2.Daniel ReckwardAKA5940:33.330
3.Markus EirenschmalzAKA5940:38.407
4.Tim BremickerKyoshoOrionAKA5840:08.681
5.Abdullah KilicAKA5740:16.223
6.Max StölzleOrionAKA5740:23.440
7.Ralf DennenmoserTLRNovarossiAKA5740:26.334
8.Christian MüllerOSAKA5740:37.442
9.Gerhard FrankKyoshoOrionAKA5640:34.167
10.Christian BesslerTLRNitrotecProline5640:42.962

Quelle … Rennbericht: Amir Hasanagic sowie auch Rennbilder: Kerstin Breulmann

{lang: 'de'}
05.07.2011 von admin Zurück

Hinterlasse einen Kommentar

 

    Fan Page