08.Mai

Marcel Guske im RMV Interview

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Die Saison 2011 bedeutete für Marcel Guske endgültig den Durchbruch an die Spitze im 1:8 OffRoad Rennsport. Nach seinem Wechsel ins RMV-Team im Jahr 2010 zeigte seine Erfolgskurve insbesondere in der Saison 2011 steil nach oben und es folgten beeindruckende Ergebnisse mit einem 4.Platz sowohl bei der Europameisterschaft 1:8 OffRoad in Sand am Main, wie auch bei der Deutschen Meisterschaft. Basis des Erfolges war neben dem Top Material von Mugen Seiki und RB Products aber ganz sicher auch die Tatsache, dass Marcel mit Matthias Reckward als seinem Mentor eine Größe der Szene an seiner Seite hat, die genau weiß was es zum Erfolg braucht und wie Siegertypen gemacht werden. In geduldiger Kleinarbeit wurde Marcels Talent gefördert und in der lockeren Atmosphäre des RMV-Teams konnte mit ihm ein Spitzenfahrer systematisch aufgebaut werden. Marcel stand uns zu einem Interview zur Verfügung und wir durften ihm einige Fragen stellen.

Marcel Guske im RMV Interview 2012RMV: Marcel, in der Saison 2011 lief es sportlich sehr gut für dich und den Wechsel ins RMV-Team hast Du sicher nicht bereut. Deine guten Platzierungen bei der EM und DM belegen dies mehr als deutlich. Was waren aus deiner Sicht die ausschlaggebenden Faktoren für deine Erfolge?

MG: Den Wechsel habe ich in der Tat nicht bereut, wurde ich doch in meinem neuen Team toll aufgenommen und optimal unterstützt. Matthias Reckward möchte ich an dieser Stelle für seine stets geduldige Unterstützung ein besonderes Lob aussprechen. Mit solchen Leuten in einem Team arbeiten zu dürfen ist wirklich ein unglaublicher Vorteil. Nach meinem „Lehrjahr“ in der Saison 2010 gelang mir dann in 2011 mit dem Paket aus Mugen MBX-6, RB Motor und den seit der EM verfügbaren überragenden RB Reifen endgültig der Durchbruch.

RMV: Mit Daniel Reckward hast Du einen sehr erfahrenen und obendrein extrem erfolgreichen Teamkollegen. Konntest Du von seiner Erfahrung profitieren und wie verläuft die Zusammenarbeit mit einem solchen Ausnahmefahrer?

MG: Die Zusammenarbeit mit Daniel funktioniert hervorragend und es ist immer wieder faszinierend von seiner enormen Erfahrung profitieren zu können. Wir probieren ständig neue Sachen um ein gutes Setup zu finden und als ehemaliger Welt- und Europameister hat Daniel natürlich jede Menge Tricks auf Lager und ich konnte in den letzten beiden Jahren bereits sehr viel von ihm lernen. Hinzu kommt, dass Daniel eigentlich immer gut gelaunt und sehr offen und hilfsbereit ist. Ich kann mir wirklich keinen besseren Teamkollegen vorstellen.

RMV: Mit dem Mugen Seiki MBX-6R EU steht dir in diesem Jahr ein überaus erfolgreiches Fahrzeug zur Verfügung. Wie bewertest Du die Gesamtperformance dieses Buggys und dessen Anteil an der enormen Steigerung deiner Leistungen?

MG: Mit dem MBX-6R EU hat Mugen Seiki ein irrsinnig gutes Auto auf den Markt gebracht, was sowohl vom weniger erfahrenen Hobbyfahrer bis hin zum Profi ein sehr breites Spektrum abdeckt und dabei jederzeit einfach und kontrolliert fahrbar ist. Der Bereich, in dem der Mugen MBX-6 gut funktioniert, ist extrem breit, was letztendlich neben der hervorragenden Qualität und einfachen Einstellbarkeit sehr stark zur Steigerung meiner Leistung beigetragen hat.

RMV: Du bist noch jung, aber dennoch bereits sehr erfolgreich im OffRoad Sport und auch schon in verschiedenen Teams gefahren. Was würdest Du einem jungen Neueinsteiger raten, bzw. welche Fehler sollte er unbedingt vermeiden?

MG: Ich habe damals mit einem gebrauchten Mugen MBX-5 angefangen und nach einigen Jahren bot mir Robitronic die Möglichkeit deren Losi 8ight zu fahren. Die Umstände im Team waren von der materiellen Seite her grundsätzlich nicht schlecht, allerdings war das Teamwork und der Erfahrungsaustausch längst nicht auf einem so professionellen Niveau wie bei RMV-Deutschland. Ich würde daher jedem Neueinsteiger raten sich an einen Verein zu wenden, denn dort trifft man immer Leute die einem helfen können, was gerade am Anfang enorm wichtig ist und unnötigen Frust vermeidet. Beim Modell ist es in der Regel besser ein wenig mehr Geld zu investieren und nicht auf ein günstiges RTR-Modell zu vertrauen, sondern sich besser gleich einen gebrauchten Rennbuggy zu kaufen, da hier Qualität und Haltbarkeit in der Regel deutlich besser sind. Nachdem man erste Erfahrungen gesammelt hat wäre aus meiner Sicht als nächster Schritt die Suche nach einem guten Team eine Aufgabe, welche man angehen sollte.

RMV: Die heutigen Buggys und Motoren sind hochtechnische und sehr komplexe Sportgeräte. Was fasziniert dich am OffRoad Sport am meisten?

MG: Der OffRoad Sport ist in der Tat sehr technisch und anspruchsvoll, aber genau das macht für mich einen Teil der Faszination aus. Jedes Jahr kommen neue Produkte auf den Markt. Alles wird permanent weiterentwickelt und es macht Spaß diese Entwicklungsstufen auf der Strecke zu testen und Teil dieses Prozesses zu sein. Bei RMV Deutschland ist die Anbindung an Mugen Seiki und RB ja sehr gut, so dass wir ständig neue Teile und Setups testen, was in Kombination mit dem guten Erfahrungsaustausch im gesamten Team ebenfalls ein Punkt ist, der mir sehr gut gefällt, da hiervon immer alle beteiligten Fahrer extrem profitieren.

RMV: Hat der OffRoad Sport aus deiner Sicht auch negative Aspekte, bzw. was würdest Du am liebsten ändern?

MG: Momentan fühle ich mich in meinem Team sehr wohl und auch alle anderen Aspekte des Sports weisen eigentlich aus meiner Sicht keine negativen Aspekte auf. Von daher würde ich aktuell nichts ändern wollen.

RMV: Nach der tollen Saison 2011 wird es schwer werden, sich in diesem Jahr noch steigern zu können. Was sind deine Ziele für die Saison 2012?

MG: Das ist richtig, die Saison 2011 lief aus sportlicher Sicht extrem gut und die guten Ergebnisse haben mich natürlich sehr gefreut. Letztendlich setze ich mir aber eigentlich keine Ziele und versuche immer nur mein Bestes zu geben. Ich gehe die neue Saison also ganz locker und ohne besondere Erwartungshaltung an. Die ersten Ergebnisse waren jedoch bereits wieder sehr gut, weshalb ich glaube, dass ich das gute Level aus dem Vorjahr sicherlich halten und evtl. sogar noch ausbauen kann.

RMV: Wirst Du dem RMV Mugen/RB Team in 2013 treu bleiben?

MG: Mit dem Mugen MBX-6R EU und den überragenden RB-Motoren und Reifen verfüge ich über ein extrem konkurrenzfähiges Paket. Darüber hinaus erhalte ich von Daniel und Matthias Reckward eine absolut hervorragende Unterstützung, so das es eigentlich momentan gar nichts zu verbessern gibt. Kurzum, ich bin restlos zufrieden und mache mir aktuell überhaupt keine Gedanken über einen Wechsel und würde natürlich gerne auch in 2013 dem RMV-Team treu bleiben wollen.

RMV: Hast Du noch weitere Hobbys neben dem RC-Car Sport?

MG: Der RC-Car Sport kann manchmal recht anstrengend und fordernd sein. Um optimal mit diesen Anforderungen klar zu kommen, versuche ich durch regelmäßiges Training im Fitness-Studio meine physische und mentale Leistungsfähigkeit auf einem hohen Niveau zu halten.

RMV: Gibt es in sportlicher Hinsicht ein Vorbild für dich, bzw. wer ist dein Lieblingssportler?

MG: Im Modellrennsport bewundere ich den amerikanischen Fahrer Jared Tebo. Er hat viel erreicht und arbeitet extrem professionell.

Vielen Dank dafür, dass Du dir Zeit für uns und unsere Fragen genommen hast. Wir wünschen dir für deine sportliche Zukunft alles Gute und hoffen natürlich, dass Du auch weiterhin erfolgreich bleiben wirst.

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08.05.2012 von admin Zurück

8 Kommentare

  1. interessantes Interview 😉


    Marcel Kx



  2. interessantes Interview 😉


    Marcel Krüger



  3. interessantes Interview 😉


    Marcel Krüger



  4. Der Typ ist echt krass :)))))


    Alexander Tumacyk



  5. Alexander Tumacyk schreibt:

    Der Typ ist echt krass :)))))

    um: 12:21 Uhr am: 8. Mai 2012

    [Kommentar auf rmv-lounge.de]


    RMV-Deutschland



  6. Alexander Tumacyk schreibt:

    Der Typ ist echt krass :)))))

    um: 12:21 Uhr am: 8. Mai 2012

    [Kommentar auf rmv-lounge.de]


    RMV-Deutschland



  7. Seht interessantes und informatives Interview :-)


    Holger Petersen



  8. Habe bis jetzt alle RMV Interviews gelesen besser gesagt: Man verschlingt sie ;-))))


    Harald Visser



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