25.Jun

4. Lauf zur Schweizermeisterschaft 1:8 OffRoad in Bassecourt

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Am Wochenende vom 22. bis 23. Juni 2013 fand in Bassecourt im Kanton Jura der vierte Lauf zur 1:8 Offroad Schweizermeisterschaft statt. Für das Rennen hatten sich insgesamt 107 Fahrer von Amateur bis Expert angemeldet. Leider mussten dieses Jahr schon zwei Läufe wegen Unwetter sowie harten Regengüssen komplett abgesagt werden.

Am Samstagmorgen sind wir um 7:30 Uhr in Bassecourt angekommen. Das ganze Gelände war sehr gross, somit hatten alle Fahrer genügend Platz sein eigenes Fahrerzelt aufzustellen. Wettermässig hatten wir das ganze Wochenende Glück. Nur am Sonntagnachmittag hatte es ganz kurz geregnet, was aber keinen Einfluss auf die Strecke nahm. Nach der Fahrerbesprechung ging es am Samstag dann mit den zwei Trainings und anschliessend mit den vier Vorläufen los. Die Strecke war auf Gras und ziemlich gross ausgesteckt. Diverse Sprünge und eine „geile“ Steilwandkurve machten uns auf ein tolles Wochenende heiss!

Ich startete in Gruppe vier bei Expert. Mit den ersten beiden Vorläufen war ich ganz zufrieden und konnte mich in den Top 10 platzieren. In Vorlauf drei und vier habe ich an meinem Mugen MBX-7 noch einige Setups getestet, welche sich aber nicht in eine positive Richtung entwickelten. Das ganze Wochenende bin ich das neue ADS-System von RB gefahren. Das Dämpferverhalten mit diesem System hat mich sehr positiv überrascht. Der Mugen MBX-7 ist ansonsten schon ein sehr ruhiges Fahrzeug aber mit dem ADS-System ist es noch das „Sahnehäupchen“. Reifenmässig bin ich die RB Speedline Dragon in der Mischung Soft oder wahlweise auch mal den Tourex X700 ebenfalls in Soft gefahren.

Die Strecke auf Gras wurde von Lauf zu Lauf immer schneller und griffiger. Am Ende der Vorläufe fand ich mich schliesslich auf Platz 14 wieder. Mit der direkten Qualifikation für den Halbfinal Einzug war ich zufrieden und konnte mich somit auf das Rennen am Sonntag konzentrieren. Alle Finalläufe gingen über eine Laufdauer von jeweils 20 Minuten, Vor meinem Halbfinale war ich sehr zuversichtlich, da ich im kurzen Training vor dem Finale noch andere Reifen getestet habe. Vorne die RB Speedline Dragon und hinten die RB Speedline Scorpion beide in der Mischung Soft. Im Halbfinale bin ich dann mit dem 8. Rang ausgeschieden und habe das grosse Finale verpasst.

RMV-Deutschland

Finallauf Buggy in Bassecourt 2013

Ergebnis/Result
Pos.Fahrer/DriverLa./Con.Auto/CarMotor/EngineReifen/TyresR.Zeit/Time
1.Pittet JeremyKyoshoOrionAKA6445:19.329
2.Kallen JoachimKyoshoOrionAKA6345:32.284
3.Frischkopf RobinXrayGQ6245:31.529
4.Zünd SvenNovarossiAKA6245:33.575
5.Betticher Jean-MarcKyoshoOrionAKA6245:33.692
6.Bader ValentinTeam COrionAKA6245:41.667
7.Naldini DavidKyoshoOrionAKA6145:02.702
8.Zurfluh YaelTLRNovarossiProCircuit6045:22.434
9.Stettler MarcoKyoshoOrionAKA5945:22.921
10.Kummer RomanAgamaRedsBSR5845:01.361
11.Plancherel ChristopheHong NorOrionAKA5745:01.214
12.Affolter ChristophBergonzoniReds4029:38.247

 
Schlussendlich konnten sich aus den jeweiligen zwei Halbfinale die schnellsten 12 Piloten für das über 45 Minuten angesagte Finale qualifizieren. Im Finale zeigte Jeremy Pittet erneut seine Klasse und konnte sich doch deutlich vom Feld absetzen und entschied somit auch diesen Schweizermeisterschaftslauf für sich. Die Plätze drei, vier und fünf wurden in der letzten Runde entschieden. Jean-Marc Betticher lag zu Beginn der letzten Runde auf dem dritten Platz, aber dicht gefolgt von Robin Frischkopf. Die Reifen von Betticher waren aber Total am Ende, so das Robin besser auf die Gegengerade beschleunigen konnte und so Betticher überholte. Betticher wollte aber nochmals in der Steilwandkurve alles riskieren und blieb nach einem Überschlag auf dem Dach leider liegen. Sven Zünd konnte sich dadurch noch den vierten Platz vor Betticher durch ein Fotofinish für sich entscheiden.

Quelle … Rennbericht: Dominique Gross | Rennbilder: Philippe Gross
Hinweis “Alle Angaben ohne Gewähr“

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25.06.2013 von admin Zurück

4 Kommentare

  1. Wie geil ist das wurde diese Rennbahn auf der Wiese im Zentrum aufgebaut? In Deutschland wird man nicht so einfach das genehmigt bekommen


    Serif Iffi



  2. Ja die Piste war hinter der Dorfhalle mitten im Dorf! Hat Spass gemacht und hatte auch viele Leute vom Dorf die interessiert durch das Fahrerlager liefen. Die Bevölkerung der französisch Sprechenden Schweiz ist viel toleranter als die Deutschschweizer. Dort können am Sonntagmorgen um 9 Uhr die Motoren mitten im Dorf gestartet werden und keiner beschwert sich!

    Im Jahr 2009 wurde ein SM-Lauf auf der Schlosswiese von Rolle direkt am Genfer See ausgetragen. Die Bodenpreise sind dort unbezahlbar hoch, aber für ein Buggyrennbewilligung hat es gereicht (siehe Link zum Bild) http://www.ps93.ch/galerie/2009/sm-rolle/rolle_34.jpg


    Philipp Gross



  3. Echt klasse sowas bei den Schweizern ist der Vorteil sie können alles ermöglichen 😉


    Wolfgang Manneck



  4. Schöner Rennbericht Dominique und cool mit der Rennstrecke mitten im Ort. Für den nächsten Meisterschaftslauf viel Erfolg und kommst bestimmt deinem Ziel näher dort ins Finale zu kommen 😉


    Daniel Reckward



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