20.Jan

Blick hinter die Kulissen zu den Deutschen Meisterschaften Teil 4/4

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Im vierten und letzen Teil unserer Serie, innerhalb der wir Ihnen interessante Hintergrundinformationen zu den Finalläufen der Deutschen Meisterschaften in den verschiedenen Fahrzeugklassen liefern, geht es mit Robert Pietsch nun um den Chefkonstrukteur von Mugen Seiki, der mit dem von ihm selbst entworfenen Mugen MRX-5 im Jahr 2011 den Weltmeistertitel erobern konnte. Mit der in einigen Punkten weiterentwickelten WC-Edition dieses Fahrzeugs ging Robert bei der vom 12. bis 15. September 2013 in Kirchhain ausgetragenen Deutschen Meisterschaft VG8 an den Start.

Mit den bei diesem Rennen erstmals verwendeten und durch den Veranstalter ausgegebenen Einheitsreifen in den Härten 32° und 35° Shore, sowie einem Durchmesser von 69 und 76mm bei einem Sturz von -1° kam Robert auf Anhieb sehr gut zurecht und der MRX-5 WC zeigte damit ein schnelles und gut beherrschbares Fahrverhalten. Der Umstieg von den für ihn gewohnten Contact-Tyres fiel nicht besonders schwer, aber um das Auto weiter zu verbessern entschied sich Robert ein wenig mit der Gewichtsverteilung zu experimentieren, montierte aber letztendlich das 20gr schwere Trimmgewicht so wie auf den meisten anderen Strecken auch vor dem Tank in der Chassisplatte.

Die Hauptschwierigkeit bestand während der gesamten Veranstaltung darin, auf die sich zum Teil stark verändernden Streckenbedingungen zu reagieren. Als Folge dessen passte er das hintere Rollzentrum mehrere Male an und verwendete letzten Endes an der Hinterachse einen harten 2,7mm dicken Stabilisator, wodurch das Heck des Fahrzeugs extrem stabil und das Fahrzeug sehr sicher zu fahren war.


 
Die spezielle und sehr schnelle Charakteristik der Strecke in Kirchhain führten dazu, dass der vordere Drahtstabilisator der WC-Edition hier nicht perfekt funktionierten, weshalb Robert nach einem Test wieder auf den altbewährten Messerstabi zurückgriff.

Als die am besten funktionierende Karosserie stellte sich auf der schnellen und anspruchsvollen Kirchhainer Strecke die Protoform R18 heraus, ansonsten fuhr Robert seinen MRX-5 WC weitgehend mit dem Standard-Setup.

Das Rennen selbst lief dann für Robert mehr oder weniger problemlos. Während der Vorläufe konnte er sich für das Halbfinale qualifizieren und von dort ohne größere Schwierigkeiten ins 45-minütige Finale aufsteigen. Hier lieferte er sich dann einen spannenden Kampf mit Oliver Mack, Maxi Vogel und Michael Salven, in dem er jedoch am Ende die Oberhand behielt und sich in routinierter Manier erneut den Titel des Deutschen Meisters sichern konnte.


 
Mit diesem Sieg lieferte auch der neue Mugen MRX-5 WC einen gelungenen Einstand ab und zeigte, dass dieses Fahrzeug nach wie vor das Maß der Dinge in der Klasse VG8 ist.

Unsere Glückwünsche gehen an Robert Pietsch, für den eine über weite Strecken durchaus schwierige Rennsaison mit dem Erringen des DM-Titels einen versöhnlichen Abschluss fand.

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20.01.2014 von admin Zurück

4 Kommentare

  1. Es wäre toll, wenn ihr die Teile 1-4 untereinander verlinken könntet, dann muss man die nicht suchen, was mit fortschreitender Zeit immer schwieriger wird. Danke für die tollen Berichte, ist wirklich interessant! Viele Grüße Christian


    Christian Hosch



  2. PS: Hier die anderen Teile:

    1: http://www.rmv-lounge.de/2013/10/09/blick-hinter-die-kulissen-zu-den-deutschen-meisterschaften-teil-1-von-4/
    2: http://www.rmv-lounge.de/2013/10/24/blick-hinter-die-kulissen-zu-den-deutschen-meisterschaften-teil-24/
    3: http://www.rmv-lounge.de/2013/11/29/blick-hinter-die-kulissen-zu-den-deutschen-meisterschaften-teil-34/
    4: http://www.rmv-lounge.de/2014/01/20/blick-hinter-die-kulissen-zu-den-deutschen-meisterschaften-teil-44/


    Christian Hosch



  3. Herzlichen Dank für die Anregungen und wertvollen Tipps


    Matthias Reckward



  4. Mir haben alle Teile sehr gut gefallen!


    Armin Flaeckers



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