07.Mai

9. Internationale Warm-Up 1:8 OffRoad Rennen in Bischofsheim

5

Nach dem üblichen Vorbereitungsstress eines Hobbyfahrers ging es endlich zum ersten Rennen mit dem zuvor zweimal gefahrenen RB E-ONE R V2. Glücklicherweise bin ich fast zeitgleich mit den Reckwards und den anderen RMV Mädels und Jungs angekommen. Ich wurde gleich freundlich von zwei Mugen Jungs begrüßt, als ich fragte ob ich mein Pavillion neben deren stellen kann. Nein lautete die Antwort, habs trotzdem dort aufgebaut, um dann nach zwei Minuten zu merken, die haben den selben schwarzen Humor wie ich und haben mich nur verarscht. Ok das war auch geklärt. Also haben wir uns mal so grob gegenseitig vorgestellt, (nur ich war ja neu und jeder hat sein Auto vorbereitet. Daniel Reckward hatte mir vorab schon mal sein letztjähriges Setup zukommen lassen, dass ich nicht ganz daneben liegen sollte. Nach den ersten Trainingsläufen auf einer perfekt vorbereiteten Strecke bei allerbestem Wetter und um die 20° sah man teilweise etwas „herunterhängende Gesichter“ da es diese Strecke doch in sich hat und da einen guten Rhythmus zu finden ist nicht ganz einfach. Mir war aber eines klar: Nach nur zwei Fahrten mit dem neuen Auto überhaupt wäre es wohl besser für mich gleich heimzugehen und mal 10-20 Akkus durchlassen um wieder überhaupt ein Fahrgefühl zu bekommen. Dumm nur dass z.B. Daniel mit einem zerlegten Elo angereist ist und den mal kurz zusammen mit Matthis nach deren Vorstellungen zusammengeschraubt hat und dann irgendwann mal nachdem das Setup für den Verbrenner RB halbwegs fertig war den Elektro einfach eingesetzt hat und schon nach kürzester Zeit verdammt gut unterwegs war. Zwischen den Läufen haben die Reckwards und wirklich alle darum sitzenden Fahrer egal ob Mugen oder RB super zusammengearbeitet und sich gegenseitig geholfen oder einfach nur Fachgesimpelt oder ne Bratwurst zusammen gemampft.


 
Dank fehlendem Timing durfte sich mein RB nach einer unsanften Landung eine neue Dämpferbrücke gönnen. Am ersten Abend gabs in kleiner Runde gemütlich beim Italiener lecker Bierchen und Pizza und wir haben natürlich auch über unsere fahrerische Leistung – oder nicht Leistung gesprochen. Dabei hat man sich auch Privat viel näher kennen gelernt und es war einfach eine super lockere Stimmung. Zum Glück gibt es Smartphones mit Taschenrechner oder Race Timing um die Rundenzeiten zu bequatschen. Dabei ist uns auch aufgefallen dass mein LRP-Combo komplett falsch übersetzt war, ok ist eigentlich klar dass man ein 2000KV Motor nicht mit der Übersetzung eines 2200KV Motor fahren kann, auf jeden Fall ist es halt nicht wie früher dass man eine zu kurze Übersetzung am langsamen Topspeed erkennt und eine zu lange am zu warmen Motor. Mir war auch klar dass mein Motor zu kurz übersetzt war da alle 2-5 Minuten auf der Geraden zu mir gutgemacht hatten aber ich hatte auch gefühlt nicht gerade viel Druck. Also hab ich Andy Krämer von LRP mal angefragt, auch dort super fachliche Beratung und Hilfe! Danke nochmals und nur dumm, dass niemand bei wirklich keinem Auto ein 21 oder 22er Motorritzel fährt! Dank den Heydenreichs hab ich doch noch ein 21er Ritzel bekommen und siehe da mein Auto ging plötzlich. Topspeed gut und Power gut! Dabei ist eine kleine RB-Mod mit dem Dremel entstanden um die Ritzel ohne Demontage irgendwelcher anderen Teile durchführen zu können. Ich habe extra links den schmalen Steg noch hochstehen lassen, um dem Akku nach vorn noch genügend Führung zu geben. Natürlich kann man das „wunderschön“ machen aber so geht es und funktioniert prima. Am Samstag hatten wir bis auf einen ganz kuzen Regenschauer kurz vor Trainingsende super Wetter mit Sonnenschein und allem was zu einem tollen RC-Tag gehört.


 
Der Finnische Top Fahrer Joseph Quagraine hatte ein besonderes Glück, seine Elo-Trainingsgruppe bestand nur aus Ihm alleine und er konnte beeindruckend seinen JQ The E-Car in Szene setzen. Dank 10 Streckenposten für einen Fahrer konnte er sich auch zu ein paar Showeinlagen wie Highspeeddonuts oder für die Crosser unter euch Bubba Scrubbs und echt geile Whips animieren lassen. Und dann wurde der Tag lange und die Nacht kam.


 
Beim Setup liege ich bestimmt ganz nahe an dem was Daniel Reckward gefahren ist, er hat meines Wissens 450 vorn sowie 550er Öl hinten eingesetzt und auch den 2,7mm Stabi rundum. Was er auch noch hatte sind die 1,3mm Kolbenplatten hinten, um damit noch etwas mehr Grip zu bekommen. Es könnte auch sein, dass er die Dämpfer je ein Loch steiler stehen hatte. Sicher ist, er hat den 2200er LRP mit 19er Ritzel gefahren und auch die Bodenfreiheit war etwas geringer als bei mir. Maik Wiesweg mit seinem grell orangenen RB sowie Daniel waren im Vergleich zu JQ an manchen Stellen sichtbar schneller als dieser unterwegs und auch die Solotrainings von JQ sind natürlich, abgesehen davon dass man leicht die Konzentration verliert, was ganz anderes.

Ich denke war für alle ein tolles, wenn auch wetterbedingt leider zu kurzes Wochenende bei dem, wenn man das Ende gekannt hätte, sicher noch ein Plätzchen weiter vorn für Daniel oder den ein oder anderen von uns drin gewesen wäre, aber wer denkt denn schon, dass man besser Rennboote mitgenommen hätte und dass die Trainingsergebnisse = Endergebnisse werden.


 
Was man aber sagen kann ist. Danke für die sehr sehr gute Unterstützung seitens RMV Deutschland und den tollen Zusammenhalt im Team, egal ob Mugen oder RB oder Nitro/Elo es hat Spass gemacht und ich freue mich bis man sich wieder trifft.

Quelle … Rennbericht: Uwe Spittelmeister
Rennbilder: Uwe Spittelmeister | RMV
Hinweis “Alle Angaben ohne Gewähr”

{lang: 'de'}
07.05.2014 von admin Zurück

5 Kommentare

  1. Rennabbruch am Sonntag! Schade ich war so heiss auf das Rennen und der Speed stimmte glaube ich auch, doch das Wetter spielte uns allen einen Strich durch die Rechnung


    Daniel Reckward



  2. Hallo Uwe, danke für den kleinen Bericht. Und genau aus den auch von Dir genannten Gründen wie Teamarbeit & Zusammenhalt, werde ich auch bald den RB One mit RB Motoren einsetzen :-) MSMike


    Michel Schröder



  3. Wollte Sonntag als Zuschauer kommen aber das Unwetter war in der Nacht auch bei uns vorbeigezogen. Das Rennen nicht fortzuführen war richtige Entscheidung des Vereins. Respekt mit der Planenabdeckung wohl viel Arbeit gewesen


    Manuel Classen



  4. Hey Uwe ich muss ja sagen das wir im nachhinein auch froh waren dass du neben uns gewohnt hast. Du warst ja doch ganz nett 😉 Das Rennen war trotz Abbruch echt Klasse danke für den schönen Bericht.
    Gruß die Mugen Jungs


    Thorsten Schweichler



  5. Klasse Bericht Uwe, freu mich auf´s nächste mal neben Dir 😉


    Holger Ehling



Hinterlasse einen Kommentar

 

    Fan Page