29.Okt

Willkommen zurück – Tobias Hepp verstärkt das RMV-Rennteam

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Manchmal ist die Welt kleiner als man denkt, denn vor einigen Jahren bereits fuhr Tobias Hepp schon einmal als hoffnungsvolles Nachwuchstalent im RMV-Rennteam und konnte hier seine ersten Erfolge feiern. Dann trennten sich die Wege und der aufstrebende VG8-Pilot fuhr im Laufe der Jahre in verschiedenen anderen Teams und konnte sich während dieser Zeit zu einem der Top-Fahrer in der Deutschen VG8-Szene entwickeln. In den vergangenen Jahren war Tobias dann u.a. mit Serpent und XRAY-Fahrzeugen unterwegs, doch insbesondere die in der jüngsten Vergangenheit durch verschiedene Fahrer mit dem Mugen MRX-5 errungenen Erfolge machten das eingespielte Vater und Sohn Team neugierig.

Ein erster Test mit dem Mugen MRX-5 WC-SPEC brachte dann eine simple, aber folgenschwere Erkenntnis mit sich, denn mit dem für ihn völlig neuen und noch ungewohnten Fahrzeug konnte Tobias bereits in der dritten Runde schnellere Zeiten fahren als mit seinem bisherigen Arbeitsgerät. Damit fiel die Entscheidung leicht und einer erneuten Zusammenarbeit von Tobias und seinem Vater Rüdiger Hepp mit RMV-Deutschland stand nichts mehr im Wege. Die ersten Rennen mit dem Mugen liegen nun bereits hinter den beiden sympathischen Rheinländern und die bisher eingefahrenen Ergebnisse lassen keinen Zweifel an der Richtigkeit ihrer Entscheidung aufkommen.


 
Wir wollten es genauer wissen und durften dem immer freundlichen Duo einige Fragen rund um den Wechsel auf den Mugen MRX-5 WC-SPEC und zu RMV-Deutschland stellen.

RMV: Zunächst einmal Herzlich Willkommen zurück bei RMV Deutschland und im Mugen-Team. Wir hoffen sehr, dass Ihr euch in unserem Team wohl fühlen werdet und eure mit dem MRX-5 WC-SPEC begonnene Erfolgsserie fortsetzen könnt. Was war für euch der ausschlaggebende Grund auf den Mugen zu wechseln?

T.+ R.H.:
Wir hatten den Mugen MRX-5 ja bereits vor der DM 2013 in Kirchhain ausgiebig getestet und konnten nicht zuletzt aufgrund der damit gemachten Erfahrungen unser letztjähriges Fahrzeug in einigen Bereichen deutlich verbessern. Somit waren wir guter Dinge, dass sich für 2014 einiges ändern würde, was aber so leider nicht eintrat. Nach dem für uns enttäuschenden WarmUp auf der diesjährigen EM-A Strecke in Kirchberg/Österreich entschlossen wir uns dann endgültig auf den Mugen MRX5-WC umzusteigen.

RMV: Ein Fahrzeugwechsel ist eine mitunter folgenschwere Entscheidung, die wohl überlegt sein will. Hattet ihr zu irgendeinem Zeitpunkt Bedenken, dass sie falsch sein könnte?

T.+ R.H.:
Überhaupt nicht, weil wir im Vorfeld schon so manchen Testkilometer mit diesem Fahrzeug abgespult hatten und genau wussten, wie gut der Mugen ist.

RMV: Die Liste der mit dem Mugen MRX-5 WC-SPEC errungenen Erfolge ist beeindruckend und auch Tobias fand sich vom ersten Meter an mit dem neuen Auto hervorragend zurecht. Was macht den Mugen eurer Meinung nach zu einem so überragenden Fahrzeug?

T.+ R.H.:
Es ist schon beeindruckend, wenn man das erste Rennen mit diesem Fahrzeug bestreitet, in unserem Fall die EM-A in Kirchberg und dort während der Trainings immer unter den Top 10 zu finden ist und am Ende den Einzug ins Finale nur wegen eines zusätzlichen Tankstopps ganz knapp verpasst. Was macht dieses Fahrzeug so überragend? Diese Frage ist einfach zu beantworten: „ Alles“. Der Mugen ist von einem der weltbesten Fahrer entwickelt worden und sowohl für den Hobbyfahrer, wie auch für den reinen Wettbewerbspiloten ein absolut leicht zu handhabendes Fahrzeug. Die Qualität aller Teile ist auf einem sehr hohen Niveau.

RMV: Die Zusammenarbeit im Team ist im VG-Sport oftmals ein entscheidender Faktor. Mit Robert Pietsch verfügt Mugen Seiki über den momentan wohl weltbesten VG-Piloten und Konstrukteur, der entscheidende Impulse zur Verbesserung des Fahrzeugs und Setups geben kann. Wie läuft das Teamwork bisher?

T.+ R.H.:
Sehr gut, man tauscht seine Erfahrungen aus und probiert im Laufe eines Wettbewerbs das ein oder andere an Setupveränderungen aus.

RMV: RMV-Deutschland ist eine Firma, die man bisher in der Hauptsache mit dem Offroad-Sport in Verbindung gebracht hat und die sich nun verstärkt auch im VG-Bereich einen Namen macht. Wie beurteilt ihr die Kompetenz unseres Unternehmens in Bezug auf den VG-Sport und eure bisherige Zusammenarbeit mit uns?

T.+ R.H.:
Wichtig für die Onroad-Szene ist die Präsenz auf den Rennplätzen, welche RMV in der jüngeren Vergangenheit verstärkt ausgebaut hat und dies auch in Zukunft so fortführen muss. Wenn RMV-Deutschland den eingeschlagenen Weg weiterhin konsequent fortsetzt, kann auch im Onroad-Bereich die Kompetenz weiter ausgebaut und auf ein ähnliches Niveau wie im Offroad-Bereich gebracht werden.

RMV: Tobias hat mit seinen 21 Jahren nun ein sehr hohes fahrerisches Niveau erreicht und bereits viele große Erfolge feiern können. Welches sind eure Ziele für die nähere Zukunft?

T.+ R.H.:
Momentan steht für uns Tobias’ Ausbildung an erster Stelle und die verbleibende Zeit widmen wir unserem gemeinsamen Hobby RC-Car. Das Finale bei der EM-A zu erreichen ist eines unserer Ziele für die nähere Zukunft. Darüber hinaus hoffen wir auf einige gute Ergebnisse bei Starts im Rahmen von ENS-Veranstaltungen, Deutschen Meisterschaften und regionalen Rennen (NWM).

RMV: Der Rennsport ist ein sehr komplexes Geschäft und mitunter läuft nicht immer alles nach Plan. Wie geht ihr mit Rückschlägen und Misserfolgen um?

T.+ R.H.:
Es kommt immer auf die Gründe an. Wenn man etwas selbst vermasselt hat ist das natürlich etwas anderes wie ein technischer Defekt, auf den man nicht immer unbedingt Einfluss hat. Dennoch lernt man aus jedem technischen Defekt und versucht natürlich diese in Zukunft zu vermeiden. Aber auch die eigenen Fehler werden natürlich analysiert und versucht abzustellen.

RMV: Ihr seid im DMC Sportkreis West zu Hause, wo sich das Nitro-West-Masters (www.nitro-west.de) mittlerweile über die Grenzen NRWs hinaus zu einer sehr beliebten Rennserie mit einem starken Teilnehmerzulauf entwickelt hat. Im Gegensatz dazu haben Rennveranstalter in anderen Regionen mitunter erhebliche Probleme ein passables Starterfeld an die Rennstrecke zu locken. Was ist aus eurer Sicht das Erfolgsgeheimnis des NWM?

T.+ R.H.:
Die jederzeit gute Atmosphäre, Spaß, tolle Rennen in allen Klassen und ein einfaches Regelwerk sind für uns das Erfolgsgeheimnis des NWM. Dazu kommt ein Initiator wie Uwe Baldes, der viel Herzblut in diese Serie steckt und bis jetzt jedes Jahr sehr zum Leidwesen des großen Dachverbandes mit neuen Teilnehmerrekorden belohnt wurde. Wir können nur sagen: „Uwe, bleib uns noch lange in diesem Sport erhalten.“

RMV: Die VG-Saison ist für dieses Jahr nun quasi beendet. Seid ihr in der Winterpause ebenfalls im RC-Car Bereich aktiv?

T.+ R.H.:
Den Winter über werden wir wieder mit 1:10 Elektro-Tourenwagen unterwegs sein, um uns für die kommende Saison fit zu halten.

Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen. Das Team von RMV-Deutschland wünscht euch weiterhin viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft. Wir freuen uns in jedem Fall sehr, dass wir nach einer Pause nun wieder mit euch zusammen arbeiten dürfen und werden unser Bestes geben, um euch in allen Situationen optimal beim Erreichen eurer Ziele zu unterstützen.

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29.10.2014 von admin Zurück

9 Kommentare

  1. Tobias und Rüdiger als souveräne VG8-Racer sind eine Bereicherung für das Rennteam.


    Daniel Reckward



  2. hmmm die Herren wechsel hin und her und rüber und nüber…


    Tino Guschl



  3. Tino, dann führ mal die ständigen Wechsel auf. Interessiert mich brennend.


    Rüdiger Hepp



  4. Wie kann man das amtierende Meisterauto aufgeben??


    Stefan Günther



  5. War zu schnell 😉


    Rüdiger Hepp



  6. He he…


    Stefan Günther



  7. Ja dann sag ich mal, lass den Asphalt brennen


    Waldemar Liedke



  8. Klasse. Das freut mich sehr!


    Ingo Braun



  9. Klasse! Jetzt geht’s los. Viel Erfolg.


    Dieter Fleischer



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