03.Mai

1. SK-Lauf der Gruppe West 1:8 Verbrenner-Offroad in Oberhausen

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In der Zeit vom 30. April bis 01. Mai 2016 fand beim Stoppelhopser Oberhausen e.V. der erste Qualifikationslauf zur deutschen Meisterschaft OR8 der Gruppe West statt. Als wir Samstag am späten Vormittag in Oberhausen eintrafen, fanden wir und die übrigen Fahrer eine sehr matschige Strecke vor, die auch aufgrund von anhaltendem Regen nicht abtrocknen wollte. So verging Stunde um Stunde ohne dass gefahren wurde in der Hoffnung, dass sich das Wetter noch bessern würde. In der Zwischenzeit fanden sich einige Grüppchen unter den Fahrern zusammen und fachsimpelten, ob das Wasser in manchen Kurven wohl schon zum Bootfahren reiche. Die Laune ließ man sich also nicht vermiesen, auch weil die Küchencrew der Stoppelhopser einen hervorragenden Job machte und ein ausgezeichnetes Catering auf die Beine stellte. Als dann gegen 14 Uhr der Regen heftiger wurde, war wohl ziemlichen allen klar „das wird heute nicht mehr“.

Am Sonntag war die Strecke immer noch sehr matschig und so wurde das einzige Training von keinem Fahrer genutzt, um sich auf die Strecke einzuschießen. Erst in den ersten beiden Vorläufen des Tages trauten sich die ersten Mutigen auf die noch sehr weiche Strecke. Im dritten und vierten Vorlauf griffen auch Maik Wiesweg, Jan Sievert und ich in das Geschehen ein. Natürlich waren unsere gefahrenen Zeiten durchaus noch ausbaufähig, aber bei weitem nicht schlecht ohne Training auf der umgebauten Srecke. Ich begann den Sonntag mit meinem Setup aus Kulmbach, welches auch auf der neugestaltenen Rennstrecke bei den Stoppelhopsern ein sehr guter Weg zu sein schien, denn das Auto fühlte sich gut an ich machte den ganzen Tag keine Änderungen am Setup.

Nach den Vorläufen fand ich mich auf dem 9. Platz wieder und war somit direkt im Halbfinale. Jan und Christian Köster mussten beide über das Viertelfinale, welches sie souverän im Synchronflug auf den Plätzen 1 und 2 beenden konnten. Nun waren die beiden bei mir in Halbfinale. Vor dem Halbfinale entschieden Jan und ich uns auf den supersoften Impact von AKA zu gehen, was sich hinterher als die goldrichtige Entscheidung für unseren eher ruhigen Fahrstil herausstellte. Der Start des Halbfinals verlief sehr gut es gab nahezu keine größeren Kollisionen. Am Ende konnten vom RMV-Team Daniel, Jan, Christian und ich ins Finale aufsteigen. Aus dem anderen Finale konnten Maik, Dirk, Tim und Max ins Finale aufsteigen. Somit waren 8 von 12 Fahrern des Finals aus dem RMV-Team, sehr stark.

Der Start in das 30 minütige Finale verlief für mich eher schlecht, da ich an einem Rohr hängen blieb und gut eine Viertelrunde verlor. Vorne konnten sich Maik, Jan und Daniel mit Carsten Keller und Marcel Guske schnell vom Rest des Feldes absetzen. Im Laufe des Rennens konnte ich mich langsam wieder vorarbeiten, doch bis zur Spitze aufzuschließen war für mich nicht mehr drin, da mich kleine Fehler bei einem sehr engen Fahrerfeld wieder zurückwarfen. Am Ende reichte es bei mir leider nur für Platz 5, aber Jan und Daniel lieferten sich über weite Strecken des Finals einen engen Kampf um den zweiten Platz, welchen sich Jan nach einer sehr souveränen Leistung sichern konnte. Vorne drehte Maik mit großem Abstand seine Runden und fuhr einen verdienten Start/Ziel-Sieg ein. Christian Köster musste das Rennen leider vorzeitig beenden und landete auf dem 12. Rang. Alles in allem stellt das Endergebnis wieder eine klasse Teamleistung dar. Abschließend lässt sich nur sagen, dass Auto (Mugen MBX7R), Motor (REDS R7E) und Reifen (AKA Impact) wieder super funktionierten und dass der Support von RMV erstklassig war.

Quelle …
Rennbericht: Lukas Strothmann
Rennbilder: Matthias Reckward
Hinweis “Alle Angaben ohne Gewähr”

RMV Deutschland – We’ve got the Speed!

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03.05.2016 von admin Zurück

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