31.Mai

2. SK-Lauf der Gruppe West 1:8 Verbrenner-Offroad in Kürten

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„Warten auf den Regen“- unter diesem Motto fand am 28. bis 29. Mai 2016 der zweite SK-Lauf der Gruppe West beim MFK Kürten statt. Mein Vater und ich traten die  rund 180km lange Reise nach Kürten bereits am späten Freitagnachmittag an. Als wir in den frühen Abendstunden die Strecke erreichten, erwartete uns auch schon Familie Sievert und Familie Bomers/Büger. Nach dem Aufschlagen unserer Herberge für die kommenden zwei Nächte ließen wir es uns bei der ein oder anderen Hopfenkaltschale und einer Pizza gut gehen und verbrachten einen sehr gemütlichen Abend.

Am Samstag folgte dann der anstrengenste Tag, der Trainingstag. Vom Wortlaut her lässt sich darauf nicht unbedingt schließen. Da aber insgesamt nur 49 Starter in den Klassen OR8 und OR8E zur Anlage der Kürtener fanden, war zwischen Trainingsläufen nur wenig Zeit, um Änderungen am Setup vorzunehmen und um das 24h Rennen am Nürburgring zu verfolgen. Wir hatten Samstag also jede Menge Zeit uns auf die Strecke einzuschießen. Maik Wiesweg, Jan Sievert und ich waren zwar zwei Wochen zuvor nicht, wie einige andere Fahrer, auf dem NRW-Cup in Kürten, unsere Setups aus Hamburg mussten wir jedoch kaum anpacken, um schnell und sicher auf der Strecke fahren zu können. Jan und ich entschieden uns lediglich aufgrund der recht hohen Außentemperaturen mit der Viskosität der Dämpferöle etwas höher zu gehen. Dies stellte sich als voller Erfolg heraus. Unser beider Zeiten verbesserten sich merklich. Doch schon im Training zeigte sich, dass wohl kein Weg an Carsten Keller vorbeiführen würde. Er zeigte einen wahnsinnigen Speed auf seiner Heimstrecke. So verbrachten wir den ganzen Samstag mit Training, allerdings ohne einen Tropfen Regen, ganz entgegen jeder Prognose. Anders als beim 24h Rennen.

Für den Rennsonntag war die Wetter Prognose denkbar schlecht. So sollte es im Laufe des Vormittags beginnen zu Gewittern, doch die Vorläufe konnten trocken über die Bühne gebracht werden. Sie liefen für das RMV-Team durchaus erfolgreich. Z.B. konnten Maik, Jan, Jannis, Max, Dirk, Daniel und ich uns direkt für das Halbfinale qualifizieren, kein schlechter Schnitt. In der Mittagspause entschieden wir uns im Halb die „Moto“ von AKA zufahren, was sich als der richtige Schritt herausstellte, da sie auf dem griffigen Untergrund mehr verzeihten. Außerdem konnten wir in der Pause mit herrlicher Verpflegung des MFK Kürten die Sonne genießen und das Geschehen am Nürburgring weiter verfolgen. Im Halbfinale ging ich von Startplatz 2 ins Rennen. Diesen konnte ich auch zunächst behaupten. Jedoch verlor ich ihn später durch einen kleinen Fahrfahrfehler. Somit lag ich hinter Jörn Neumann und Maik nur noch auf Rang 3 und begann die Aufholjagd auf Maik. Mit ihm lieferte ich mir rund 10min ein echtes Rennen mit dem glücklicheren Ende für ihn, aber wir stiegen beide ins Finale auf. Leider schaffte Jannis Bomers den Sprung ins Finale nach einer couragierten Leistung nicht. Aus dem anderen Halbfinale stiegen Daniel, Jan und Max in das Finale auf. Jan legte dabei eine sehenswerte Vorstellung hin und fuhr sich in den letzten 8 Minuten vom 11 auf den 4 Rang.

Im Finale, welches trotz dichter, dunkler Wolken trocken blieb, ging es für mich von Position 4 ins Rennen. Diese verlor ich nach einem kleinen Fahrfehler gleich nach dem Start. Danach entbrannte ein heißer aber fairer Kampf um Platz 4,5 und 6 zwischen Maik, Moritz Gaul und mir. Nach einem Fehler von Maik wurde daraus aus ein Zweikampf zwischen Moritz und mir, den wir über gut ein Drittel des Rennens führten, bis er einen Fehler machte und ich weg ziehen konnte und mir letztendlich den 4. Rang sicherte. Die Spitze des Feldes stellte wie vermutet Carsten Keller dar und gewann den Lauf souverän. Jörn erreichte Rang 2 und Daniel konnte sich den 3 Rang sichern, beide mit dem neuen Serpent SRX8 unterwegs gewesen. Maik mit seinem Mugen MBX-7R angetrieben von einem Reds Motor kam als 5. ins Ziel, Max Kempchen wurde 9. und Jan Sievert landete leider nach einem technischen Defekt zur Halbzeit des Rennens auf dem 12. Rang. Dennoch wieder einmal ein super Team-Ergebnis wie ich finde, zudem sich Maik noch den Sieg in der Klasse OR8E sichern konnte und Daniel dort einen super 2. Rang beide auf einem Mugen MBX-7R ECO einfahren.

Das ganze Wochenende über funktionierten die Produkte aus dem RMV Sortiment wie Autos von Mugen & Serpent, Motoren mit REDS Racing & Ninja, Sprit der HotFire & Tycoon oder auch Elektronik von Sanwa, Power HD , Reds Racing und Hacker Carline hervorragend. Danke an dieser Stelle nochmals an RMV für den erstklassigen Support in Kürten.

Quelle …
Rennbericht: Lukas Strothmann
Rennbilder: Andree Arzenheimer
Hinweis “Alle Angaben ohne Gewähr”

RMV Deutschland – We’ve got the Speed!

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31.05.2016 von admin Zurück

3 Kommentare

  1. Nicht zu vergessen der 12 Jährige Laurin mit einem starken 10 Platz bei den verbrennern und super starken 4 Platz bei den Elos beides mit dem MBX7R! Und das Rennen war nicht nur für die Fahrer anstrengt 😉


    Rainer Wiesweg



  2. Ein extrem anstrengendes Rennwochenende ist Geschichte! Wie Rainer Wiesweg bereits dargelegt hat, waren die jungen Wilden wie Laurin Czypulowski, Jannis Bomers, Jannis Dammers, Philipp Lütgert, Matthias Lofski, Nikolas Schmitz, Marcel Morzeck, Jan Nickels und Henry Pulter an diesem Wochenende sehr erfolgreich gewesen. Ich bin stolz auf jeden einzelnen und möchte am Schluss noch den beiden Siegern (OR8) Carsten Keller und (ORE8) Maik Wiesweg gratulieren. So bleibt nur zu sagen, man sieht sich spätestens beim nächsten Rennen …


    Daniel Reckward



  3. Als Rennleiter hat Rainer Wiesweg einen guten Job gemacht. Danke und weiter so!


    Matthias Reckward



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