19.Aug

Rückschau Weltmeisterschaft 1:10 VG Gubbio / Italien

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Bei der im italienischen Gubbio ausgetragenen Weltmeisterschaft der Klasse 1:10 Verbrenner-Glattbahn konnte sich der Deutsche Spitzenfahrer Dominic Greiner nach einer durchweg überragenden Vorstellung in einem extrem sehenswerten Finale den Titel sichern. Mit einer fehlerfreien Fahrt steuerte er seinen Serpent 748 Natrix im einstündigen Finale zu einem nie gefährdeten Sieg und bescherte dem holländischen Traditionshersteller damit den langersehnten Titel in dieser Klasse. Abgerundet wurde das überzeugende Abschneiden des Serpent-Teams durch den von Alessio Mazzeo errungenen Vizetitel, um den der Italiener jedoch in den letzten Runden noch einmal zittern musste, als der Druck des drittplatzierten Simon Kurzbuch aus der Schweiz enorm hoch wurde. Trotz einiger kleiner Fehler konnte der stark fahrende Italiener den zweiten Platz denkbar knapp ins Ziel retten und dieses hervorragende Ergebnis für das Serpent-Team zu einem historischen Erfolg machen.

Für Dominc Greiner wurde mit dem Titelgewinn ein Traum wahr. Einen maßgeblichen Anteil am Erfolg des Serpent-Piloten hat zweifellos die hervorragende Arbeit seines Mechanikers Thomas Günsel. Als perfekt auf einander eingespieltes Team lieferten die beiden eine eindrucksvolle Vorstellung, die letztendlich mit dem hochverdienten Sieg belohnt wurde.

Mit ebenfalls zwei im Finale vertretenen MTX-6R lieferte auch das Mugen-Team um Robert Peitsch und Takaaki Shimo eine überzeugende Vorstellung ab. Die in einigen Bereichen leicht modifizierte R-Version der erfolgreichen Nitro-Tourenwagenplattform des japanischen Premiumherstellers war jederzeit in der Lage das Tempo an der Spitze mitzugehen. Ein vor dem Start zum Finale noch sehr zuversichtlicher Robert Pietsch aus Deutschland wurde leider bereits in der Anfangsphase des Rennens durch eine plötzlich zu magere Einstellung seines Motors gebremst und er verlor wertvolle Zeit in der Boxengasse. Anschließend überzeugte der VG8 Weltmeister von 2011 mit sehr schnellen Rundenzeiten und zeigte ganz klar, dass er ohne das Missgeschick mit der Motoreinstellung durchaus ein Wort um die vorderen Positionen hätte mitreden können. Ebenfalls ein wenig Pech hatte Takkaki Shimo, der seinen MTX-6R gewohnt schnell und fehlerfrei um den Kurs bewegte, dann bei einem Boxenstopp aber einen Motorabsteller zu beklagen hatte und auf diese Art viel Zeit verlor und am Ende mit Platz 5 zufrieden sein musste.

Die von vielen Fahrern, Helfern und natürlich Beobachtern übereinstimmend als eine der besten Weltmeisterschaften in der Klasse VG10 bezeichnete Veranstaltung zeigte extrem hochkarätigen Sport auf einem unglaublich hohen Niveau. Die Tatsache, dass lediglich ein Fahrzeug im Finale durch Materialdefekt das Rennen aufgeben musste und die enorme Leistungsdichte bildeten die Basis für ein sehr spannendes und absolut sehenswertes Finale. Auf Basis einer tadellosen Organisation in Kombination mit einer einzigartigen Strecke hat der Veranstalter eine exzellente Visitenkarte für den Sport abgegeben. Allen Beteiligten wird dieses Rennen sicherlich noch sehr lange in absolut positiver Erinnerung bleiben.

Die Glückwünsche des gesamten RMV-Teams gehen an den glücklichen Sieger Dominic Greiner und seinen Mechaniker Thomas Günsel, sowie alle anderen an diesem großartigen Erfolg beteiligten Personen. Jungs, ihr habt einen hervorragenden Job gemacht!

Quelle …
Bericht: Daniel Reckward, RMV
Bilder: Serpent, Mugen Seiki Europe
Video: IFMAR | RED RC Live
Veranstaltungsort: 1/10th Touring Track in Gubbio, Italien
Hinweis “Alle Angaben ohne Gewähr”

RMV Deutschland – We’ve got the Speed!

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19.08.2016 von admin Zurück

2 Kommentare

  1. Endlich der verdiente Lohn für die harte Arbeit. Die deutsche Rc Welt ist stolz auf unseren neuen Weltmeister. Glückwunsch


    Holger wolf



  2. Dominic ich kann mir vorstellen, wie glücklich du bist. Gratuliere zum ersten WM-Titel und ist auch ein großartiger Lohn für all die harte Arbeit 😉


    Daniel Reckward



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