24.Jan

Lipper Modellbautage und der OWL Messecup in Bad Salzuflen

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Wie jedes Jahr treffen sich zu den Lipper Modellbautagen auch einige RC Offroad Spezialisten, um vor dem sehr interessierten Publikum unseren wunderschönen Rennsport zu präsentieren. Immer hin waren es dieses Jahr auch wieder 2500 bis 3000 Zuschauer, und vielleicht darunter auch der eine oder andere dessen Interesse geweckt werden konnte.

Gefahren wurde wieder auf Teppichfliesen. Die Streckeführung war flüssig mit verschiedenen Sprüngen und Schikanen. Das besondere, neben der 1:10 Klasse 2 WD und 4WD sowie Short Course nehmen an diesem Rennen auch die 1:8 Fahrer teil. Darunter regelrechte Elo Spezialisten, aber auch solche, welche die Zeit bis zum Verbrennerfahren überbrücken. Also eine super interessante Konstellation, die für viel Spannung und Unterhaltung sorgt. Wie hat der Streckensprecher Bjarne Holllund so schön gesagt: „Das ist wie mit dem 40 Tonner in der Innenstadt ein Rennen fahren“. Und so war es auch für die 1:8 Fahrer. 12 Fahrzeuge je Lauf bei einer Rundenzeit von rund 21 Sek. Da kommt Action auf. Das Team RMV war ebenfalls mit am Start. Natürlich mit im Gepäck das Erfolgspaket bestehend aus dem Mugen MBX7R ECO mit der Hacker Combo. Für den speziellen Bodenbelag kamen ausschließlich Schumacher Mini Pin zum Einsatz, wobei das RMV Team hier auf AKA Felgen und AKA Einlagen setze. Es zeigte sich, dass diese Kombination perfekt funktionierte.

Am Freitag stand ausschließlich Training auf dem Zeitplan. Zeit genug das richtige Setup zu finden und sich auf die Strecke einzuschiessen. Das gelang auch recht schnell, zumal es auf solchen Verhältnissen natürlich schon Erfahrung im Team gibt. Darüber hinaus reagiert der Mugen auf jegliche Veränderung am Fahrzeug, in der Weise wie man sich das vorstellt, was es leichter macht das richtige Setup zu finden. Wir konnten erst am Freitag Abend anreisen, da schulische Verpflichtung an erster Stelle standen. D.h. für uns ging es dann am Samstag ohne weiteres Training direkt mit den Vorläufen los.

Die ersten zwei Vorläufe nutzten wir, um uns an die Streckenverhältnisse zu gewöhnen. Dank der Vorarbeit durch Daniel Reckward und dem Teamkollegen Czypulowski konnten wir auf deren Setup zurück greifen, so dass uns diese Arbeit erspart blieb. Und alle halfen mit, unseren Mugen entsprechend umzubauen, so muss das in einem gut funktionierendem Rennteam sein. Im Vorlauf 3 konnten wir dann bereits einen 10 Rang einfahren und im Vorlauf 4 einen 7. Platz. Das A-Finale war also in greifbarer Nähe. Alles kam auf die Ergebnisse des letzten Vorlaufs an. Daniel hatte zu diesem Zeitpunkt einen A-Finalplatz sicher und Laurin musste genauso wie wir um den Einzug kämpfen. Nach Vorlauf 5 dann die bittere Erkenntnis punktgleich mit Platz 12, aber dennoch nur als 13ter gewertet, also Platz 1 im B-Finale. Die Entäuschung war bei uns zunächst gross. Schließlich sprachen zu diesem Zeitpunkt die Rundenzeiten für eine A-Finalteilnahme. Aber es half alles nix und hätte, wäre, wenn zählt auch nicht. Dafür hatte es unser Teamkollege Laurin geschafft, für den wir uns alle sehr gefreut haben.

Sonntag war dann der Finaltag. Die Enttäuschung hatten wir im Hotel gelassen und uns viel vorgenommen. Ziel war es zu zeigen, dass auch wir bei diesem Rennen vorne mitfahren können. Wir wussten schließlich das unser Mugen MBX7R Eco mit der Hacker Elektronik und dem RMV Team Setup perfekt auf die besonderen Streckenbedinungen abgestimmt war. Und so nahmen wir dann auch die 3 Läufe in Angriff. Was soll ich Euch sagen – alle 3 Läufe konnten wir für uns entscheiden. Und nicht nur das – im Gesamtergebnis hätte es zu einem 7. Platz im A-Finale gereicht. Dazu noch eine 20,8 als schnellste Rennrunde. Jawohl, dass war dann schon eher das was wir uns erhofft haben.

Fazit: Also ein versönlicher Abschluss eines tollen Wochenendes für uns. Und ein vorzeigbares Teamergebnis mit Daniel auf Platz 6 und Laurin als bester Junior auf 10. Natürlich auch mit der Erkenntnis, dass so ein Freitag Training eigentlich durch fast nichts zu ersetzen ist. Vielelicht klappt es ja nächstes Jahr doch früher anzureisen. Wir möchten uns recht herzlich bei Daniel Reckward für die Unterstützung und den Setup Support bedanken. Wir sind überglücklich Teil des RMV Juniorteam´s zu sein, in dem wir uns schon nach so kurzer Zeit sehr wohl fühlen.

Quelle …
Rennbericht: Daniel und Tom Sommer
Veranstaltungsort: Messe Ostwestfalen GmbH
Bilder: Daniel Sommer
Hinweis “Alle Angaben ohne Gewähr”

RMV Deutschland – We’ve got the Speed!

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24.01.2017 von admin Zurück

2 Kommentare

  1. Sah nach viel Spaß aus , top Leistung


    Rainer Wiesweg



  2. Herzlichen Dank und meine volle Anerkennung für die gelungene Veranstaltung, prima. Die Mischung aus 2WD,4WD,SC in 1:10 sowie auch 1:8 Elektro-Buggys stimmte und alles war rundum gelungen. Man merkte auch im Fahrerlager die Freude, Gelassenheit und natürlich Fahrspaß. Eins noch zu sagen, souveräne Sieger in allen Klassen.


    Daniel Reckward



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