22.Mrz

Asti GP 1:8 Verbrenner-Buggy aus der Sicht von Daniel Sommer

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Dieses Rennen hatte alles zu bieten, fast schon idyllisch am Rande von Weinbergen gelegen, erstreckt sich in Asti Italien die Strecke des Dirt Race Offroad Club. Die Anlage ein ehemaliger Fußballplatz kommt nicht von ungefähr! Schließlich ist der Besitzer und Ausrichter des GP ein ehemaliger Fußballprofi in Italien gewesen. Endlich mal ein Fussballmillionär der sein Geld sinnvoll eingesetzt hat.

Die Strecke erhielt in diesem Jahr ein neues Layout das genial flüssig zu fahren war. Egal ob ein, doppelt, bergauf oder bergab Sprungkombinationen – hier hat sich mal einer richtig Gedanken gemacht. Und dabei war die zur Verfügung stehende Fläche gar nicht mal so groß. Aber was da raus geholt werden konnte ist schon beachtlich. Natürlich war auch klassisch italiensich für das leibliche Wohl bestens gesorgt und gute Stimmung ist im fest installierten, überdachten Fahrerlager in Italien immer garantiert. Freitags und Samstags standen wie üblich freie und gezeitete Traingsläufe auf dem Program für die rund 120 Teilnehmer in den Klassen F1 und F2. Anschließend 4 Vorläufe von denen 2 gewertet wurden. Auch das Wetter spielte mit und zeigte sich von seiner guten Seite so dass endlich wieder echtes OR8 Offroad Feeling bei allen Fahrern aufkam.

In unserem Mugen MBX7R setzen wir dieses Mal den REDS R7 Worlds Edition aus 2016 ein. Dazu kamen AKA Zipps und Impact. Wir entschieden uns nach den Vorläufen für den Impact da dieser nicht schneller aber konstanter zu fahren war. Und das war die richtige Entscheidung. Gerade in der Mischung Super Soft ging der Reifen in den Vorläufen super. So gut, dass wir am Ende des Tages den TQ in der Klasse F2 eingefahren haben. Unser erster überhaupt bei einem internationalen Rennen.

Der Sonntag war dann noch etwas wärmer. Wir entschieden uns daher die Diffs von 5/5/2 auf 7/7/3 Silikon-Viskosität zu ändern und den AKA Impact in Soft aufzuziehen. Im 1/2 Finaltraining dann auch die Bestätigung so in den Lauf zu gehen. Vom Start weg konnten wir dann auch dem Feld davon ziehen und hatten bereits nach 5 Runden rund 8 Sekunden Vorsprung heraus gefahren. Alles lief nach Plan. In der Runde zum Tankstop dann plötzlich Motor aus. Zum Glück kurz vor der Box und Dank den flinken Beinen von Alex Zanchettin hielt sich der Zeitverlust in Grenzen. Auf Platz 9 ging es wieder zurück auf die Strecke. Kurz vor dem zweiten Tankstop wieder das gleiche Problem an der selben Stelle – erneut ein Motor aus und wieder reagierte Alex sofort so dass sich auch diesesmal der Zeitverlust einigermassen in Grenzen hielt. In vorletzten Runden schafften wir es dann wieder an die um Platz 6 kämpfenden Fahrer heran zu fahren und mit um den Aufstieg ins Final zu fighten. Zunächst gelang es uns auf der Gegengerade an beiden Fahrern vorbei zu ziehen jedoch hatte einer von Beiden entweder einen Knick in der Optik oder schlichtweg nur eines im Sinn – wie auch immer fuhr dieser uns ungebremst ins Heck und sorgte so dafür, dass wir dann nur als 8ter das Ziel erreichten.

Fazit: Was für ein Auf und Ab. Am Samstag nach den Vorläufen und am Sonntag nach dem Halbfinaltraining und im ersten Drittel des Halbfinals war noch alles bestens. Wir waren mit unserem Paket aus Mugen MBX7R, REDS R7 und AKA Impact super schnell auf der anspruchvollen Strecke unterwegs. Dann der Motor aus. So ist eben Motorsport. Wir haben den Fehler noch nicht gefunden. Aber zusammen mit RMV werden intensiv auf die Suche gehen so dass wir zukünftig auch unsere Performance aus den Vorläufen mit ins Finale nehmen können. Herzlichen Dank an RMV Deutschland – Daniel und Matthias Reckward für den support im Vorfeld. Unser Mugen MBX7R war bestens vorbereitet.

Quelle …
Rennbericht: Daniel Sommer
Rennbilder: MRC / Daniel Sommer
Hinweis “Alle Angaben ohne Gewähr”

RMV Deutschland – We’ve got the Speed!

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22.03.2017 von admin Zurück

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