12.Jun

2. Lauf zum Ostbayernpokal 1:8 OffRoad beim LA Speedway

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Vom 27. bis 28. Mai 2017 war ein Teil des RMV Rennteams zu Gast in Landshut auf dem LA Speedway, zum zweiten Lauf des Ostbayernpokales 2017. Für Neukömmling Alex war es der erste Start beim Ostbayernpokal, jedoch nicht das erste Rennen auf dem LA Speedway. Michael und ich konnten in Riedenburg schon unsere ersten Punkte für die Gesamtwertung sammeln.

Die Strecke war wie gewohnt in einem Top Zustand, allerdings recht feucht, da die Sprinkleranlage zu spät abgeschaltet hatte. Da für das Wochenende aber Sonnenschein bei sommerlichen Temperaturen angesagt war, bereitete die feuchte Strecke niemandem Kopfschmerzen. Bereits während den ersten Trainingsrunden konnte Alex spüren, dass die radikalen Setup Änderungen seit dem für Alex weniger postiven Wochenende in Sand am Main Wirkung zeigten und so waren lediglich kleine Änderungen am Nachlauf und der Wechsel des Öles von 10k auf 7K im vorderen Differential nötig um das Auto gut auf die Bahn abzustimmen. Für Michael verlief das Training durchweg solide. Er konnte von Anfang an konstante 42er Rundenzeiten abliefern, obwohl die Bahn unterschiedliche Gripverhältnisse aufwies, teilweise war es sehr staubig, teilweise feucht im Schatten. Seine Reifen im Training waren AKA Impact und SP Terminator, beide lieferten gute Traktion, die wir auch brauchten, denn unsere Ninja JX-B03 hatten wie gewohnt richtig Dampf.

Ich probierte im Training noch etwas an den Setups meiner beiden Mugens herum, entschied mich aber dann doch für das bewährte Baukastensetup mit ein paar Änderungen an der hinteren Spur und weicheren Dämpfern. Als Reifen wählte ich in beiden Klassen auch den AKA Impact in supersoft, da diese die Leistung meiner beiden Motoren optimal auf die Strecke brachten und sich sicher durch die Kurven manövrieren ließen. Nach den Vorläufen lagen Alex auf Platz 11, Ich auf Platz 14 und Michael auf Platz 10. Michael hatte schon in den Vorläufen etwas Pech, denn er lag nach dem ersten für ihn überragenden und fehlerfreien Vorlauf auf Platz 4, konnte aber leider den zweiten Vorlauf nicht mitfahren da es ihm in der Vorbereitungszeit die vordere CVD Antriebswelle in alle Einzelteile zerlegte. Der dritte Vorlauf war nach eigener Aussage nur durchschnittlich. Durch einen Fahrfehler überschlug es ihn einige Male am Ende der Geraden. Da hier die Autos sehr schnell unterwegs sind, war es für den Streckenposten keine leichte Aufgabe zu dem Auto zu kommen. Dadurch verging hier viel Zeit und der Lauf war nicht mehr zu retten. Somit konnten Alex im ½ Finale A von Platz 6, Michael im ½ Finale B von Platz 5 und ich im ¼ Finale B von Platz 1 starten. Das besondere am Ostbayernpokal ist, dass hier neben der Einzelrangliste auch um die Vereinsrangliste gefahren wird. In diesem Finale dürfen die schnellsten aus jedem Verein gegeneinander und die langsamsten jedes Vereins den Platz für den jeweiligen Verein untereinander ausfahren. Den Samstagabend ließen wir dann gemütlich in geselliger Runde mit vielen Fahrern bei einer Goaß´n Maß und wie immer mit überragendem Essen im gemütlichen Anbau des LA Speedway ausklingen.

Mein erstes Finale lief perfekt. Ich konnte gleich von Anfang an vorne weg fahren hatte aber mit Daniel Röckl einen hartnäckigen Verfolger hinter mir. Ich konnte einige Zeit dagegen halten, bis ich kurz vorm ersten Tankstopp eine Kurve zu optimistisch nahm. Somit war ich der Verfolger. Nach dem ersten perfekten Tankstopp konnte ich mich wieder auf Platz 1 schieben. Daniel und ich kämpften lange um Platz 1 bis ich durch einen Fehler zurückfiel. Da wir uns bis hier schon einen Vorsprung auf das restliche Feld herausgefahren hatten, entschied ich mich dazu das Gas ein bisschen rauszunehmen um meinen 2. Platz sicher nach Hause zu fahren und ins ½ Finale zu meinen Teamkollegen aufzusteigen. Somit sicherte ich mir im ½ Finale B den 8. Startplatz.

Alle Ergebnisse findet man unter | 2. Lauf Ostbayernpokal 2017 OR8 @ LA Speedway

In den Finalen lief es dann für Michael und mich nicht so prickelnd. Ich war der erste der kurz nach dem ersten Tankstopp wegen einer gelösten Madenschraube an der vorderen CVD Antriebswelle ausfiel. Ich konnte zwar noch ein paar Runden relativ gut mitfahren, jedoch blockierte die lose Antriebswelle irgendwann. Als ich mein Auto begutachtete folgte mir ein paar Runden später Michael mit einem defekt an der Stromversorgung. Bei Ihm riss ein Kabel vom Stecker seines Empfängerakkus ab. Somit war Alex der einzige der noch im Rennen war. Alex war lange auf Platz 5, jedoch nach einem Motorabsteller fiel er wieder auf Platz 7 zurück und beendete das Rennen auf diesem Platz.

Somit waren unsere Platzierungen für das Wochenende gesetzt. Im großen und ganzen sind wir mit unseren Platzierungen zufrieden, jedoch hätten Michael und Ich uns gewünscht doch noch um ein paar Plätze kämpfen zu dürfen. In der Elektro Klasse konnte ich das Rennwochende auf Platz 4 beenden. Die Finale in der Elektro Klasse genieße ich immer sehr, da hier der Spaß im Vordergrund steht. Natürlich wird auch hier um die Plätze gekämpft, aber in einer entspannten Atmosphäre.

Viel bemerkenswerter als unsere Leistungen war aber das Engagement von Andi Boeckh. Als Michael in der Vorbereitungszeit des Halbfinales die Vordere, rechte Antriebswelle wahrscheinlich aufgrund eines kaputten Gewindes im oberen Querlenker rausrutschte, schickte er Ihn sofort wieder auf den Fahrerstand und reparierte sein Fahrzeug, sodass er pünktlich zum Rennbeginn am Start stehen konnte. Nochmals großer Dank an Andi, starke Sache!! Das macht unser Hobby aus!! Zum Schluss möchten wir uns bei RMV Deutschland für das mal wieder tadellos funktionierende Material bedanken. Wir hoffen in Zukunft noch weiter an unsere Erfolge anknüpfen zu können und weiterhin soviel Spaß dabei zu haben.

Ein besonderer Dank geht auch an den LA Speedway. Eure Vorbereitung und Durchführung der Rennen war bisher immer top. Bei euch fehlt es an nichts und ihr seid ein gerne gesehenes Anreiseziel. Ich denke hier spreche ich für das gesamte Fahrerfeld. Auch den kurzfristigen Ausfall des Rennleiters habt ihr kompensiert. Vielen Dank hierfür auch an Nina Scheidl, die als Rennleiterin eingesprungen ist und uns dieses Rennwochenende ermöglicht hat.

Quelle …
Rennbericht: Christoph Rathje
Rennbilder: Stephanie Herrmann, Alexander Dejaco
Veranstaltungsort: LA Speedway Racing Club e.V.
Hinweis “Alle Angaben ohne Gewähr”

RMV Deutschland – We’ve got the Speed!

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12.06.2017 von admin Zurück

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