03.Aug

5. Lauf zum BaWü Cup 1:8 OffRoad beim MRC Senden e.V.

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Der BaWü-Cup – die Rennserie in Baden-Württemberg im 1:8 Offroad Bereich ist neben dem Bayern Cup die zweite Rennserie aus dem Süden, welche sich durch zwei Besonderheiten auszeichent. Erstens, es werden alle OR8 Klassen gefahren, also Buggy Nitro und Elektro sowie Truggy Nitro und Elektro, zweitens mit Einheitsreifen von AKA Products mit dem Buggy I-Beam Soft und Truggy Cityblock Soft. Insgesamt standen in diesem Jahr 5 Läufe auf dem Program. Leider gab es einige Überschneidungen mit anderen für uns wichtigen Meisterschaftsläufen, so dass wir dieses Jahr nur am letzten Lauf teilnehmen konnten.

Wie immer sind beim MRC Senden beste Streckenverhältnisse, ein leckeres Catering und eine Top Rennorganisation garantiert. Durch den Starkregen der Vortage war die Strecke leider etwas aufgeweicht, so dass das Team vom MRC am Samstag früh nochmals die Walze und die Sägespähne auspackte, um dann die Strecke wieder vom feinsten zu präparieren.

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Gegen 10:30 Uhr ging es dann mit den ersten Trainingssitzungen los. Und da mit Einheitsreifen gefahren wurde, galt es den Buggy oder Truggy perfekt auf die Bedingungen einzustellen. Beim Mugen MBX-7R war dies schnell gefunden. Gegenüber dem Baukasten-Setup wurden lediglich die Dämpfer vorne eine Position flacher gestellt und ein 2,4 Stabi eingebaut. Während am Heck die Vorspur der Hinterräder erhöht wurde. Dazu kam vorne und hinten noch etwas Gewicht in den Buggy und schon waren die Mugen`s bestens abgestimmt. Ebenfalls das erste mal zum Einsatz kam der neue Ninja JX21-B04. Dieser überzeugte durch eine extrem gleichmäßige Kraftentfaltung über den gesamten Drehzahlbereich.

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Nach dem Mittag ging es dann exakt mit diesem Setup in die Vorläufe und auch hier zeigte sich, dass der Mugen MBX-7R ganz vorne dabei ist. Am Ende konnte mein Sohnemann Tom für das Team den TQ einfahren. Am frühen Abend wurde dann noch das Jugenfinale ausgefahren. Und auch dort konnte der Mugen powered by Ninja überzeugen. Tom gewann auch hier vor Lukas Schilling auf Hobao. Für den Sonntag Nachmittag waren erneut Regenschauer angesagt. Daher wurde bereits früh mit den ersten Finalläufen gestartet. Hier gab es keine großen Überraschungen. Und so zogen die schnellsten Fahrer des Wochenendes in die Finals ein.

Das OR8 Finale, welches als letzter Tagespunkt auf der Agenda stand, sollte dann auch das spannenste Finale des Wochenendes werden. Und so kam es dann auch. Tom und Guido sowie Moritz Voldenauer und Lucas Schmitt setzten sich von Beginn an etwas vom Feld in dem 30 minütigen Finale ab. Nach rund 5 Minuten konnten dann Tom und Guido sich weiter absetzen. Das spannende hier – Guido entschied sich für einen Tankstop nach 7:30 Minuten während Tom aufgrund des neuen Motors bereits nach 7 Minuten tanken musste. Also einmal mehr wie Guido. Im laufe des Finale ging die Stratgie von Tom dann auch zunächst auf und er konnte einen Vorsprung von rund 10 Sekunden auf Guido herausfahren. In der Runde zum letzten Tankstop legte Tom seinen Mugen aber gepflegt ab so dass nach seinem Tankstop beide wieder direkt beinander lagen. In den letzten 5 Minuten ging es dann Rad an Rad übe die Strecke. Am Ende hatte dann Tom die Nase vor Guido. Auf Platz 3 folgte Moritz.

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Ein klasse Finale zum Finale des Bawü Cup 2017. Und wie beim BaWü-Cup üblich, gab es am Ende reichlich Pokale für alle Finalteilnehmer und alle Jugendlichen – vorbildlich. Danke an das gesamte Orga-Team für eine tolle Rennserie und Dank an den MRC Senden für eine erstklassige Veranstaltung. Danke an MSE und RMV Deutschland für den erstklassigen Support und die perfekte Teileversorgung. Unser Mugen war wieder mal bestens vorbereitet. Bius zum nächsten Mal! Jetzt freuen wir uns auf die bevorstehende Deutsche Meisterschaft, den ein oder anderen sieht man da bestimmt wieder. Pfiatdi …

Quelle …
Rennbericht: Daniel Sommer
Rennbilder: Daniel Sommer
Veranstaltungsort: MRC Senden e.V.
Hinweis “Alle Angaben ohne Gewähr”

RMV Deutschland – We’ve got the Speed!

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03.08.2017 von admin Zurück

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