03.Aug

5. Lauf zum NRW Cup 1:8 OffRoad beim MCC Hocheifel e.V.

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Vorab bedanken wir uns für ein tolles, sonniges und sehr gut organisiertes Rennen in der Hocheifel. Die Strecke dort besteht zu fast hundert Prozent aus Kunstrasen. Kleine Sprünge, enge Kurven und ein wirklich schwer zufahrendes Waschbrett runden diese Strecke ab. Die Zeitnahme sowie auch die Rennleitung arbeiteten stets bei 100% und was den Ablauf sehr harmonisch machte. Über 70 Teilnehmer in den Klassen 1:8 Buggy Top, Hobby und Elektro traten an, um ihre Sieger zu ermitteln.

Der Samstag diente dazu ein Setup zu finden, um schnelle Runden zu fahren und dieses „verdammte Waschbrett“ fehlerfrei zu springen. Für viele Fahrer wurde dieses Ding zum Alptraum. Am frühen Nachmittag wurden in einem gezeiteten Training die Vorlaufgruppen ermittelt. Mein Sohn Jan landete in Gruppe 1 und musste um 17 Uhr als erstes ran. Unsere Reifenwahl sah wie folgt aus, GRP Einheitsreifen Easy hinten in Soft, vorne abgefahrene als Medium Reifenmischung. Platz 1 nach dem ersten Vorlauf bestätigten uns. In der Top Klasse machte der Serpent/Reds von Max Kempchen und der Mugen/Reds von René van Schajk den besten Eindruck. In der Elo Klasse war der Serpent SRX8E von Collin Meijer eine Klasse für sich.

Am Sonntagmorgen um 9:00 Uhr begannen die Vorläufe 2 und 3. Die zwei besten wurden gewertet und somit standen gegen Mittag die Finalläufe fest. Viele Fahrer aus dem RMV/OR8-Rennteam schafften den direkten Sprung ins Halbfinale. Das Halbfinale B in der Hobbyklasse ging an Thomas Wernich, der seinen Mugen MBX-7R sicher über die Strecke jagte. Er belohnte sich mit dem Startplatz zwei im Finale. Im weiteren Hobby Halbfinale A ging es ein wenig spannender zur Sache. Die Plätze 2-5 waren bis zum Schluss hart umkämpft, dabie konnte Joshi Kempchen sich einen sehr guten dritten Platz sichern. Leute aufgepasst das wird mal ein guter.

In der Top Klasse gab es ein massen Ausfall von Fahrern. Max Kempchen mit seinem Serpent SRX8 schien schon als sicherer Sieger in seinem Halbfinale, bis ein defektes Servohorn seinen Dienst quittierte. An Position zwei liegend profitierte Knusti vom Ausfall des führenden und konnte eine zeitlang Position 1 halten. Doch bei ihm stellte das Motorkücken seinen Dienst ein. Im Finale dominierte Colin Meijer vor René van Schajk das Rennen. Der dritte Platz ging wie immer an Dirk Kirchwehm. Im Finale der Elektro-Buggy siegte RMV/Serpent´s Colin Meijer vor Markus Klein und Andre Arzenheimer, ebenfalls auf Serpent SRX8E unterwegs.

Das anschliessende Hobbyfinale wurde über 30 Minuten gefahren. Von Startplatz 1 startete mein Sohn Jan von zwei Thomas und von drei Joshi. Nach ein paar gefahrenen Runden standen schon die ersten Überrundungen an,welche die Reihenfolge ein wenig durcheinander brachte. Von 1 auf 4 fielen wir zurück. Schon wieder dachte ich mir, aber am Waschbrett war die alte Reihenfolge wieder hergestellt. Von da ab zogen die ersten drei allen andern davon. Wir gönnten uns zwei Minuten vor dem Ende noch einen zusätzlichen Tankstop. Schön wenn man soviel Luft hat. Am Ende siegte Jan vor Chris und Joshi. Alle drei waren mit einem Mugen MBX-7R von RMV unterwegs. Kleiner Techtip, wir hatten unseren Mugen ein wenig umgebaut. Neue Kardanwellen ersetzten die Baukastenwellen und die serienmäßigen Differentiale wurden ersetzt durch High Traction Diffs. Noch nie rollte der Wagen so gut und beschleunigte uferlos gut.

Mein Dank geht an Daniel und Matthias Reckward die uns stets mit Rat und tollem Lieferservice zur Seite stehen, Carsten Keller für die Tipps beim HT Diff, Knusti und Dominik für die tolle Arbeit in der Boxengasse. Und der größte Dank geht an meine Frau Sabine und meinen zweiten Sohn Luk. Schön dass ihr uns dieses tolle Hobby überhaupt machen last. Jetzt kann unser Sommerurlaub kommen und danach die DM Läufe in Ober Mörlen und Hamburg. Euch allen schöne und sonnige Ferienwochen. Über ein wenig Daumen drücken, würden wir uns sehr freuen.

Quelle …
Rennbericht: Thomas Nickels
Rennbilder: Ingo Morzeck, Serpent
Veranstaltungsort: MCC Hocheifel e.V.
Hinweis “Alle Angaben ohne Gewähr”

RMV Deutschland – We’ve got the Speed!

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03.08.2017 von admin Zurück

Kommentare

  1. Sehr schöner Rennbericht!


    Bernd Falkenhain



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