10.Aug

4. Lauf zum Ostbayernpokal 1:8 OffRoad beim BC Regensburg e.V.

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Ende Juli fand in Regensburg der vierte Lauf zum Ostbayernpokal statt. Es fanden sich Fahrer in der Nitro.- und Elektro-Klasse ein. Die Strecke des Buggyclubs war im Vorhinein sehr gut präpariert worden, sodass dem Buggyspaß nichts im Weg stand. Ab 9:00 Uhr durfte jeder Fahrer gut fünf Trainigsläufe fahren, um sich auf die Bahn einzuschießen. Im Laufe der Zeit wurde die Bahn immer schneller, sodass sich von anfänglichen Bestzeiten im 42er Sekundenbereich auf 39er Zeiten verbesserten. Ich persönlich nutzte die Trainingssessions, um verschieden Reifen und Profile zu probieren. Dabei stellte sich aber nach eigener Einschätzung, sowie der von Florian Schrenk heraus, dass sehr viele verschiedene Profile verwendet werden konnten. Ich testete u.a. SP Predator und AKA Impact, während Florian AKA Zipps noch zusätzlich versuchte. Andere setzten auf AKA I-Beam und waren ebenfalls zufrieden und schnell. Die gröberen Pneus hatten ihre Vorteile im Rasengitter, die feinen auf der etwas glatten Oberfläche des Lehmbodens. Es kam also auf die eigenen Vorlieben an. Am Setup musste ich nichts erwähnenswertes ändern, da mein Auto mehr als konkurrenzfähig war.

In den beiden Vorläufen am Samstagnachmittag konnte ich einmal auf Rang 3, sowie einmal auf 6 fahren. Chris Rathje war am Samstagnachmittag nach den beiden Runs auf 13 in Nitro und 1 in Elo. Am Sonntagvormittag belegte ich sogar Platz 2, sodass ich nach den Vorläufen auf Rang 3 lag. Chris fand sich dann in Nitro auf 18 und auf 2 in Elo. Alle Vorlaufzeiten waren sehr knapp, weil das Fahrerfeld sehr ausgeglichen besetzt war. Dadurch konnte man nicht vorhersehen wer an diesem Wochenende als Sieger die Bahn verlassen würde. Danach begannen die Subfinals, in denen es galt ins jeweils höhere Finale aufzusteigen.

Also galt es für Chris mit dem Verbrenner im 1/8 Finale Gas zu geben, um aufsteigen zu können. Das gelang ihm auch ganz gut. Er konnte sich gleich zu Beginn vom restlichen Feld absetzen und durch perfekte Tankstopps und so gut wie keine Fehler das 1/8 Finale auf Platz 1 für sich entscheiden. Somit durfte Chris im ¼ Finale von Platz 6 in das Rennen gehen. Auch hier konnte er sich durchsetzen und beendete dieses Finale auf Platz 1. Also war der Aufstieg in das Halbfinale perfekt. Leider wurde er hier nach dem Start in einen Unfall verwickelt, der ihn an das Ende des Feldes zurückwarf. Als er versuchte den Rückstand wieder aufzuholen, zwang ihn ein Defekt an seinem Mugen Mbx-7r leider zum aufgeben. Bei der hinteren Antriebswelle löste sich ein Stift. Somit übertrug die Welle keinen Vortrieb auf das Rad mehr. Im B-Finale konnte er an seine Erfolge aus den vorherigen Finalen dann leider nicht mehr anknüpfen und landete in der Gesamtwertung auf Platz 16.

Ich durfte als direkt Gesetzter im 1/2-Finale starten. Hier verwendete ich nochmals meine SP Predator in XSS. Leider konnte ich nicht an meine Performance vom Vormittag anknüpfen. Mir unterliefen ein paar kleine Fehlerchen, auch aufgrund der wohl falschen Reifenwahl, sodass ich in den ersten Minuten meinen zweiten Startplatz verlor und auf Rang 5 durchgereicht wurde. Diesen konnte ich aber relativ souverän halten und zog doch noch ins Finale ein. Dort musste ich von ganz hinten (10) ins Rennen gehen. Der Start verlief für mich äußerst erfreulich, denn ich konnte mich auf den 6. Platz vorfahren, da zu Rennbeginn einige kleinere Rangeleien stattfanden, ich aber nie ernsthaft involviert war. Im weiteren Verlauf konnte ich stets erweiterten Kontakt zur Spitze halten und um Platz 3 kämpfen. Doch nach ca. 20 Minuten lief es plötzlich nicht mehr so gut, wieder schlichen sich kleine Fehler ein, sodass ich Meter um Meter verlor und meinen 4. Platz hergeben musste. Bis zum Schluss konnte ich dann aber den fünften Rang halten. Zu erwähnen ist, dass Platz 1 bis 7 das Rennen in der selben Runde beendeten, was zeigt wie ausgeglichen dieses Fahrerfeld war und eben jeder Fehler bestraft wurde. Ich bin persönlich zwiegespalten gegenüber diesem Ergebnis, denn ein 5. Platz ist gut. Wenn man aber stets ganz vorne mitfährt, dann möchte man am Ende auch möglichst auf dem Podium stehen. Außerdem ist jeder Punkt für die Gesamtwertung wichtig. Deshalb werde ich auch bei den kommenden Rennen absolutes Vollgas geben!

Dann nochmals zu Chris Rathje: In der Elektro Klasse lief es dann bei Chris zunächst besser. Im ersten Lauf musste er nach einem kleinen Fehler seinen zweiten Platz an Dieter Grosch abgeben. Da dieser Fehler zum Ende der letzten Runde passierte konnte ich leider nicht mehr aufholen. Seinen zweiten Lauf konnte er dann auf dem 2 Platz abschließen, jedoch qualmte nach der Zieleinfahrt der Regler bedrohlich. Durch den abgebrannten Regler konnte Chris seinen letzten Lauf nicht mehr fahren und landete somit auf Platz 4 in der Gesamtwertung.

Trotz viel Pech für Chris und ein nicht ganz zufriedenstellendes Ergebnis für mich war es ein schönes Wochenende mit viel Spaß. Unsere Autos rannten (bis auf die erwähnten Defekte) mal wieder tadellos. Herzlichen Dank an den Buggyclub aus Regensburg für die gute Bahn und die gute Bewirtung, sowie an RMV für die Unterstützung.

Quelle …
Rennbericht: Michael Wintersberger
Rennbilder: Christoph Rathje
Veranstaltungsort: Buggy-Club-Regensburg e.V.
Hinweis “Alle Angaben ohne Gewähr”

RMV Deutschland – We’ve got the Speed!

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10.08.2017 von admin Zurück

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