27.Sep

6. Lauf zum Hessen-Cup 1:8 OffRoad beim MAC Hütschenhausen e.V.

1

Vom 23. bis 24. September wurde der letzte Lauf des Hessen Cup OR8 in Hütschenhausen gefahren, und zwischen Freude, Frust und Wehmut war alles dabei. An die jüngere Leserschaft: „Voll cooles Feeling Alder!“. Man merkt, im Fahrerlager tanken viele Fahrer und Angehörige noch einmal dieses Gemeinschaftsgefühl auf, damit es bis zur Abschlussfeier oder bis zum nächsten Frühjahr reicht. Dieses zu Beginn meiner RC Wettkampfzeit gar nicht so ausgeprägte Gefühl ist in den letzten Monaten und 1 ½ Jahren wirklich zu einem „Pudelwohl“ Bauchgefühl angewachsen. Man kennt sich, man neckt sich und man weiß sich gegenseitig zu schätzen und eines tun alle, untereinander helfen. Diese ausgeprägte sportliche Fairness findet man heute wirklich selten, denn alle wissen: „Im Grunde fahren wir mit Spielzeugautos im Kreis, um die Wette und geben dafür viel Geld aus, gibt es noch verrücktere Hobbys!?!“

Strom im Fahrerlager bedeutet auch, dass einige wirklich noch auf einem Laptop VRC fahren. Hatte ich auch noch nicht so erlebt, aber OK „C’est la Vie“. Sind wir nicht alle ein wenig Bluna? Der Abend nimmt natürlich Fahrt auf. Fahrerlager, Feuerplatz und Kiosk, da wird geredet, gelacht und jeder einzelne regionale Cup hat eine ganz „typische“ Atmosphäre.

Faszinierend war der Nervenkitzel im ½ Finale bei Sascha Förg und seiner Boxencrew. Priska Förg und Maximilian Can Tarero hatten Sascha so zeitlich abgestimmt getankt, dass er wirklich zwei 10 Minuten Stints fuhr und der Buggy kurz nach Ende des Finallaufs leer war und im Innfield stand. Priska konnte man die Nervenzerreisprobe wahrlich ansehen und wahrscheinlich waren im Pavillon die Koffer schon gepackt! Bei Zan Buljan war es gleich verschärftes Schicksal. Er war auf Platz 2 im ¼ Finale und fuhr gleich zu Beginn an die Spitze, konnte sich einen guten Vorsprung heraus fahren und kam dann als 3ter in’s Ziel. Später stellte sich heraus, dass es Probleme mit der Zählschleife gab und das ganze Fahrerlager schaute – bei bestem Sonnenschein – zu, wie Fahrer, Rennkommissare und Streckenbetreiber nun das weitere Vorgehen diskutierten. Es wurde sich auf ein „Wiederholung“ des ¼ Finales geeinigt und hier hatte Zan Buljan einen Motoraussteller und verlor dadurch fast 1 ½ Runden auf das Fahrerfeld. Das konnte er nicht mehr raus fahren, schade. An dieser Stelle kurz erwähnt, haben wir vom Verfasser Bernd Falkenhain als Frischling leider keine Eindrücke sowie Ergebnisse vom Endlauf zur Hand, sodass keine Tabelle und Sieger hier erwähnt werden können. Nimmt es ihm nicht übel, rennsportlicher Flair mit Input zum Ausgang des Hessen Cups wird man gespannt in 2018 lesen können.

Meist sieht man von einem Zeitnehmer nicht viel an einem solchen Rennwochenende. Hören tun wir Ihn sehr oft, denn er spricht an, ab wann der Vorlauf zählt und wann die jeweiligen Läufe beendet sind, wenn etwas gefunden wurde und wenn man etwas sucht und solche Sachen. Aber Arno – die coole Sau – hat echt die Gelassenheit und Coolheit im Dauer Abo gebucht. Nachdem ganzen Diskussionen über Fehler mit der Zeitschleife und einer kurzfristigen Umbau konnte man die Personen im Zeitnehmerhäuschen nur „wuseln“ sehen. Stress pur für alle Beteiligten denn das Fahrerlager will ja weiter machen. Alle Fahrer stehen auf dem Fahrerstand, die Helfer in der Box… teilweise schon mit Tankflasche in der Hand und geübten Blick zur Startaufstellung… die Buggys tuckern auf den Starterboxen … jeder wartet darauf „Strecke ist frei gegeben!“ In dem Moment hört man ein Windowssound und „hier ist grade alles abgeschmiert, ich fahr’s jetzt noch mal hoch, hoffen wir mal, dass es klappt!“ Dabei sieht man nur das überbreite Grinsen durch das stark durch Sonneneinstrahlung spiegelnde Zeitnehmerfenster.

Rückblickend bin ich froh, denn ich konnte meine Kupplungsdaueranfälligkeit in den Griff bekommen und die Investition in das neue Nitro Triebwerk hat sich ebenfalls bereits nach einem gefahrenem Rennen spürbar bezahlt gemacht. Wenn ich meine Leistung zu letztem Jahr sehe… eine Steigerung ist spürbar und in den letzten Rennen konnte ich die angetretenen Finalläufe fast immer durch fahren.

Das Wort „Danke“ nutzen wir einfach zu wenig. Wir erwarten eine Leistung, weil wir das Startergeld bezahlt haben, aber in Wirklichkeit würde es solche Aktionen nicht ohne das Herzblut vieler – im Hintergrund – helfender und arbeitender Hände stattfinden. Ein ganz großer Dank geht an den MAC OR Hütschenhausen e. V. und alle die aktiven Mitgestalter des Rennwochenendes, den Zeitnehmer und die Rennleitung. Wir alle wissen, jeder freiwillige Helfer ist wichtig, denn ohne diese geht es nicht.

Quelle …
Rennbericht: Bernd Falkenhain
Veranstalter: Hessen-Cup | DMC
Veranstaltungsort: MAC OR Hütschenhausen e. V.
Hinweis “Alle Angaben ohne Gewähr”

RMV Deutschland – We’ve got the Speed!

{lang: 'de'}
27.09.2017 von admin Zurück

Kommentare

  1. Toller Bericht mein lieber Bernd! Hier noch die Info wer dort gewonnen hat: Tim Kunz P1 vor Julien Schmidt P2 und Thorsten Probst P3. Herzlichen Glückwunsch und somit hat Tim Kunz auch die Gesamtwertung TOP im Hessen Cup gewonnen.


    Daniel Reckward



Hinterlasse einen Kommentar

 

    Fan Page