13.Nov

World Indoor Buggy Cup WIBC 2K17 beim IBR Padova in Italien

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Anfang November fand der 2. International World Indoor Buggy Cup auf der Anlage des IBR Padova statt. Das besondere an diesem Rennen – die Veranstaltung wird unterstützt durch CONI, dass ist das Italienische Olympische Komitee und gilt daher als offizielle Sportveranstaltung in Italien. Rund 210 Teilnehmer aus ganz Europa fanden dann auch den Weg nach Padova. Darunter Spitzenfahrer wie Elliot Boots, Ricardo Berton, Alex Zanchettin, Darren Bloomfield oder Renaud Savoya. Einige fehlten jedoch was zum einen daran lag, dass in Xiamen China die 1:10 Weltmeisterschaft in der kommenden Woche auf dem Programm steht. Zum anderen gibt es derzeit in Italien zwischen den zwei grossen Rennausrichtern Unstimmigkeiten die dann auch dafür sorgen, dass nicht alle an dem diesjährigen WIBC teilnahmen. Wie auch immer – der Veranstaltung tat das keinen Abbruch. Zumal gerade erst der IBR einen neues Streckenlayout gezaubert hat was allen Teilnehmern mächtig Spass brachte. Toller Verlauf, flüssig zu fahren, mit schnellen Passagen und einigen Kniffeln – echt Klasse. Aus unserer Sicht das beste Layout der letzten 3 Jahre.

Nach verschiedenen freien Trainingsmöglichkeiten ging es ab Freitag früh dann mit dem eigentlichen Rennen los. Nach einem gezeiteten Lauf zur Gruppeneinteilung standen ingesamt 4 Vorläufe auf dem Programm wovon 2 am Freitag und 2 am Samstag ausgetragen wurden. Wie schon gewohnt war der Austausch im RMV Team wieder mal hervorragend so dass alle bestens vorbereitet waren was sich dann auch in guten Vorlaufergebnissen wiederspiegelte. Ob Familie Meijer aus den Niederlanden die mit Serpent unterwegs waren oder die Gang vom BIG Hamburg die im wesentlichen den Mugen MBX7R einsetzen – durchweg zufriedene Gesichter nach den Vorläufen.

Die Finalläufe sind bei internatiomalen Rennen und speziell in Italien teilweise eine Angelegenheit für sich. Speziell die sogenannten „lower finals“. In der Regel wird um es höflich auszudrücken sehr robust gefahren und zudem hat der Rennleiter doch häufig seine Augen nicht am Renngeschehen (oder er will sie auch dort nicht haben). Platz machen beim Überrunden kennt man in der Regel nicht. Schließlich besteht ja noch zumindest die theoretische Möglichkeit den Rundenrückstand wie auch immer aufzuholen. Und so war es auch diesesmal – viel Gerumpel und Geschrei und zum Schluss fanden sich die auf den Aufstiegspläten wieder die entweder durch viel Geschick es verstanden haben vorne Weg zu fahren oder eben zu den Glücklichen zählten die aus den Rumpelleien als erstes wieder heraus kamen. Die Halbsfinals hingegen wurden weitestgehend in allen Klassen ordentlich und fair gefahren so dass sich am Ende doch wieder die schnellsten des Wochenendes durchsetzen konnten. Für das Deutsche Team war es Burak und Berkan Kilic in der Klasse Elo die das Finale erreichten. In der Kategorie F2 fanden gleich 3 Deutsche Fahrer den Einzug ins Finale. Neben Guido Erler und Dario Krüger erreichte auch RMV Junior Tom Sommer als jüngster das Finale. In der F1 Klasse schaffte es leider keiner aus dem deutschen Team. Zu stark waren hier die Fahrer aus England, Italien und Frankreich.

Die Finalläufe waren alle samt sehr spannend da das Fahrerfeld doch sehr dicht beiander war. In den 3 Elo Finalläufen konnte sich Alex Zanchettin als schnmellster Fahrer durchsetzen. Burak erreichte eine guten 6 Platz und Berkan den 11. Die beiden Verbrennerfianlläufe F1 und F2 waren auf jeweils 45 Minuten angesetzt. Nach einem hervorragenden Start konnte Tom sich im F2 Finale im ersten Drittel des Finals auf Platz 3-5 halten und um das Podest mit fahren. Leider führte ein Umfaller nach einen Crash dazu, dass sein Mugen MBX7R etwas zu lange auf dem Dach lag und dadurch der Motor abstellte. Schade mit einem Rückstand von fast 2 Runden ging es dann dem Feld hinterher was am Ende Rang 10 für den kleinen Mann bedeutete. Guido holte sich den 11. Platz und Dario beendete das Finale auf Rang 9. Gewonnen hat hier Luca Lotti. Das F1 Finale dominierte Riccardo Berton. Zwar konnte Renaud Savoya bis auf wenige Sekunde dran bleiben aber Riccardo lies seinen Konkurenten keine Chance. Platz 3 ging hier an Alex Zanchettin.

Wie heisst es so schön – das WIBC 2K17 is in the books. Und es war mal wieder eine tolle Veranstaltung. Erstklassiger RC Car Sport auf einer tollen RC Anlage – was will das RC Car Herz mehr. Und mit dem Finale und 10 Platz von Tom konnte das RMV Team am Ende doch zufrieden sein.

Danke an das gesamte Deutschland Team. In der Kategorie „Zusammenarbeit im Team“ haben wir auf jeden Fall den ersten Platz geholt J Und dabei spielte es überhaupt keine Rolle wer mit welcher Marke unterwegs war. Jeder unterstützte jeden. So muss das sein. Danke an Mugen Seiki Europa und RMV Deutschland für den Set Up und Teilesupport. Wie immer perfekt. In diesem Zusammenhang auch nochmals Danke an Guido Erleder den alten Hasen der noch den einen oder anderen Set Up Trick parat hatte. Jetzt sind ein paar Tage Training angesagt bevor es dann auf zum MCT Adventscup ins Czpu Drom zu unserem Teamkollegen Laurin Czypulowski geht.

Quelle …
Rennbericht: Daniel Sommer
Veranstaltungsort: INDOOR Buggy Race Padova
Hinweis “Alle Angaben ohne Gewähr”

RMV Deutschland – We’ve got the Speed!

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13.11.2017 von admin Zurück

4 Kommentare

  1. Zunächst einmal möchte ich den Mitgliedern vom IBR Padova ein großes Lob aussprechen: Einen komplett neuen Hallenkurs aus dem Boden zu stampfen, ist eine große Leistung. Und meine Glückwünsche gehen an unsere Teamfahrer, die bei diesem hochkarätigem Rennen allen Widrigkeiten getrotzt und unter schwierigsten Bedingungen tolle Erfolge feiern konnten. Auch der Austausch im Team war wieder mal hervorragend, ich weiß, auf euch ist Verlass


    Daniel Reckward



  2. Daniel Reckward, did you consider sending your commendation to those guys? I think it would mean a lot to them. It’s always a pleasure to race there.


    Markus Flaig



  3. Sebastian Fenske Leo Arenz Heiko Peglow na da kommen Erinnerungen hoch


    Jörg Apparat



  4. @Markus Flaig Darüber habe ich überhaupt noch nicht nachgedacht, jedenfalls eine gute Idee.


    Daniel Reckward



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