11.Jan

OneRace OneMan supported bei Mugen Europe in Padova, Italien

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Im Januar fand in den vergangenen Jahren immer traditionell das Italian Job Race in Padova statt. Nachdem sich die Macher des Job Races und das Team um IBR Padova im Herbst letzten Jahres etwas in die Wolle bekommen haben beschloss das IBR Team ein eigenes Winterrennnen auf die Beine zu stellen. Unterstützung fand das Team u.a. bei Mugen Seiki Europa die dieses Event ebenfalls nutzten um den brandneuen Mugen MBX8 der RC Car Welt in Eruopa vorstellen zu können. Dabei wurden keine Mühen gescheut und neben Mugen´s Nr. 1 Offroad Fahrer Robert Battle auch zwei Nitro Legenden aus den USA eingeflogen – Adam Drake und Mike Truhe. Entsprechend groß war dann der Andrang und so war auch dieses Jahr das Fahrerfeld wieder gut gefüllt und Spitzenfahrer wie Davide Ongaro, Baruffolo, Zanchettin, Phend, Marcon und Boots fanden ebenfalls den Weg nach Padova. Von Dienstag bis Donnerstag wurde allen Teilnehmer zudem die Möglichkeit eingeräumt kostenfrei auf der wieder mal top präparierten Strecke zu trainieren. Am Freitag fanden dann nach dem reseeding 2 der 4 Vorläufe statt bevor es dann am Samstag bzw. Sonntag nach den letzten beiden Vorläufen in die Finalrunde ging.

Gespannt waren einige auch auf das Abschneiden des neuen Mugen MBX8 der auf diesem Rennen seine Europataufe erhalten sollte. Für alle die noch mehr Details erfahren wollten organisierte Mugen zudem einen Workshop an dem der Buggy dann im Detail durch Adam, Mike und Robert vorgestellt wurde. Ein aboluter Traum der neue MBX8. Schon was die Verabreitung und die vielen Detaillösungen angeht ist der Mugen MBX8 eine Augenweite. Dazu die vielen Verbesserungen die auch schon mit blosem Auge auf der Strecke deutlich erkennbar sind. Das Heck ist jetzt stabiler und der weiter verbesserte Vortrieb macht Lust auf mehr. Hier haben die Japaner einen MBX7R mit dem ja Battle Vizeweltmeister und Europameistewurde konsequent weiter entwickelt und einen Buggy auf die Beine gestellt der die Note 1+ mit Stern verdient. Und die Nachfrage ist riesig. Alleine schon in Italien, Spanien und Frankreich sowie in den USA gibt es unzählige Vorbestellungen. Also schnell noch einen der ersten Baukästen sichern.

Zum Renngeschehen selbst – wie schon gesagt die Piste war super vorbereitet. Dennoch nutzen viele Fahrer geschmierte Reifen was im Laufe des Rennens dazu führte, dass die Strecke im rutschiger und glatter wurde. Ja wenn es wirklich etwas an diesem Rennen zu bemängeln gibt dann ist es die Schmiermittelfreigabe. Es ist halt wie immer – einer fängt an und dann ziehen die anderen nach. Von vielen auch Top Fahrern ist aber zu hören, dass Sie für ein Verbot wären. Aber wie soll die Einhaltung kontrolliert werden? Wie auch immer das in Padova weiter gehen wird – wir vom RMV Team waren auch an diesem Lauf in Padova konsequent – es wird nicht geschmiert.

Die Vorläufe liefen in Summe ohne besondere Vorkommnisse. Ganz vorne in allen Klassen wie zu erwarten die italienischen Fahrer die gefühlt schon 1 Mio Runden in Padova gefahren sind J. Aber wer die Rennen in Padova kennt weiß, dass es erst in den Finals so richtig spannend und teilweise auch dramatisch wird. Bei den Pros setzte sich in der Klasse Nitro und Elektro die üblichen Top Fahrer durch und erreichten das Finale. Einzig Adam Drake hatte zu kämpfen und kam über das ½ Finale nicht hinaus. In den USA sind die Strecken zwar vom Layout sehr ähnlich aber durchweg griffiger. Eine ebenfalls herausragende Leistung zeigten hier aus deutscher Sicht Aaron Rönick (Mugen), Max Hesse (Hobao) und die Kilic Brüder (Agama). Burka Kilic erreichte zudem mit seinem REDS befeuerten Elo das A Finale.

In der F2 Kategorie in der es kaum langsamer zugeht aber Einheitsreifen vorgeschrieben waren schafften insgesamt 3 Fahrer aus dem deutschen Lager ins Halbfinale – Guido Erler auf HB, Moritz Voldenauer (SWorks) und Tom Sommer (Mugen). Neben einem Österreicher stammten die übrigen Fahrer des Halbfinals ausschließlich aus Frankreich und Italien. Am Ende schafften es Guido und Tom wie Oktober beim WIBC auch das Finale zu erreichen. Bei der Elektrofraktion war es am Ende Davide Ongaro der souverän das Rennen für sich entscheiden konnte. Dies wiederholte Davide auch in der Pro Klasse F1 allerdings dort etwas glücklicher nachdem dem führenden Riccardo Berton tatsächlich auf der letzten Runde ca. 50 Meter vor dem Ziel der Sprit ausgegangen war – ja sowas passiert auch einem Profi. In beiden Kategorien wurde Robert Battle 4ter und Mike Truhe holte im Nitro Finale den 9. Platz. Im F2 Finale schlug sich unser RMV Junior hervorragend. Zwischenzeitlich auf Platz 3 vorgefahren und diese Position gefestigt wurde der sichere Podestplatz nur durch einen Motorabsteller in Minute 35 und 42 verhindert – vermutlich sorgte der schlechte Sauerstoffgehalt dafür. Am Ende hies es für ihn Platz 8. Guido war leider vom Pech verfolgt. Er schied bereits zu Beginn des Finals mit Problemen im Antriebsstrang aus.

Also es war auch dieses mal wieder so – die Finals in Padova schreiben nochmals Ihre eigene Geschichte. Der neue Mugen MBX8 hatte seine Europaprämiere bestanden. Vielleicht war es nicht ganz das erhoffte Ergebnis aber wer die Finals gesehen hat und damit auch dabei war wie Robert Battle im Nitro Finale in den ersten 15 Minuten allen davon fuhr weiß was für ein Knaller die Japaner mit dem Mugen MBX8 auf die Strecke gebracht haben. Wir haben unseren auf jeden Fall schon einmal gesichert. Vielen Dank an RMV und Mugen Seiki Europa für den Tip Top support vor und während des Rennens. Es ist immer wieder schön mit zu erleben wie auch Nachwuchsfahrer voll in das Team integriert sind und es auf den Rennen keinen Unterschied bei Mugen macht wer Du bist und woher Du kommst. Hier hilft jeder jedem. Bei Mugen nennt man das „Mugenfamily“.

Quelle …
Rennbericht: Daniel Sommer
Veranstaltungsort: INDOOR Buggy Race Padova
Hinweis “Alle Angaben ohne Gewähr”

RMV Deutschland – We’ve got the Speed!

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11.01.2018 von admin Zurück

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