09.Mrz

TechTipp zum Mugen Seiki MBX8 – Erkenntnisse nach dem Rollout

0

Hallo zusammen, die ersten Liter sind bei unserem neuen Mugen Seiki MBX8 powered by REDS Racing WRX Corsa Lunga durch. Und was sollen wir sagen – alles perfekt. Drei wichtige Erkenntnisse möchten wir jedoch mit Euch auf diesem Weg teilen:

1. Flex Chassis: Der neue Mugen MBX8 besitzt etwas mehr Flex im Chassis. Das sieht man auch daran, dass die Chassisplatte zu den Getriebekästen hin etwas schmäler ausgeführt wurde als noch beim MBX7R. Verwendet man vorne die kurze Chassisstrebe ist der Flex auf die Chassisplatte am größten. Bei dieser Konstellation kann es sein, dass bei längeren Fahrzeiten bei denen auch richtig Temperatur ins Auto kommt die Chassisplatte so stark flext, dass es zum Kontakt von Kupplungsglocke zum Chassisboden bei der Verwendung der original Mugen Motorenhalter kommen kann. Wir empfehlen daher die auf der Innenseite des Chassis vorhandene Vertiefung für die Kupplungsglocke um ca. 1-2 mm größer auszusparen als vorgesehen. Dann seit Ihr auf der sicheren Seite.

2. Differenziale: Was wurde schon alles über die HT Diffs von Mugen geschrieben. Gutes wie weniger gutes. Unsere Erfahrung ist, dass ein Teil des verbesserten Vortriebs bei Mugen MBX8 auf die HT Differenziale zurückzuführen ist. Wir empfehlen daher keine Experimente sondern die Differenziale aus dem MBX8 auch für den MBX8 zu verwenden. Aufgrund der Passform ist unsere Erfahrung jedoch, dass es besser ist für die Einlaufphase des Fahrzeuges bzw. die ersten 2-3 Liter alle Shimscheiben die in das Diff mit eingebaut werden zunächst nicht zu verwenden. Während der Einlaufphase wechseln wir dann mindestens 1-2 mal das Difföl da zu Beginn der Metallabrieb der Zahnräder höher ist. Nach ca. 3 Litern verwenden wir dann die kleinen Shimscheiben die hinter den kleinenn Zahnräder liegen. Die Shimmscheiben auf den Stirnrädern im Differenzial werden wir auch dann nicht.


 
3. Einbau Differenzial in den Differenzialkasten: Die Konstruktion der Differenzialkästen ist beim MBX8 jetzt so ausgelegt, dass man noch einfacher die Differenzial ausbauen und einbauen kann als beim Vorgänger. Beim Zusammenbau hat man den Eindruck, dass die Differenziale im geschlossenen Differenzialkasten nicht richtig fixiert sind und etwas lose hin und her wackeln. Das verbessert sich umgehend wenn die Diffkästen auf dem Chassis montiert werden. Wir verwenden im übrigen auch nicht die Shimmscheiben die zwischen Kugellager und Diffgehäuse optional verwendet werden können da die Passform der Diffkästen in unserem Baukasten perfekt war. Aber das müsst Ihr selbst testen – etwas Luft schadet auch hier nicht. Soweit mal unsere Erfahrungen.

Jederzeit können Sie sich an Daniel Sommer oder das Team von RMV Deutschland wenden, wenn Sie Fragen oder Anregungen zu diesem TechTipp haben.

RMV Deutschland – We’ve got the Speed!

{lang: 'de'}
09.03.2018 von admin Zurück

Hinterlasse einen Kommentar

 

    Fan Page